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Bei Grossenaspe : Fahrbahnabsenkung auf der A7: Rechte Fahrspuren gesperrt

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Die Fahrstreifen sind südlich von Neumünster in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Reparatur soll bis Mittwochnachmittag dauern.

shz.de von
erstellt am 26.Aug.2015 | 08:57 Uhr

Großenaspe | Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen hat sich auf der A7 die Fahrbahn abgesenkt – wieder ist Schleswig-Holsteins Hauptschlagader teilweise gesperrt. Schon am Dienstag stauten sich die Autos auf bis zu acht Kilometern – und heute am Mittwoch drohen neue Staus. Bei der ersten Panne vor zwölf Tagen stockte der Verkehr auf 20 Kilometern.

Im Bereich der Baustelle bei Großenaspe südlich von Neumünster war der Asphalt nach Rammarbeiten in der Nacht zu Dienstag in beide Richtungen auf einer Strecke von zehn bis 15 Metern abgesackt. Für eineinhalb Tage ist deshalb in nördlicher und in südlicher Richtung jeweils nur ein Fahrstreifen frei. Bis nach Neumünster standen die Autos, auch auf den Umleitungsstrecken und in Neumünster selbst herrschte dichter Verkehr. Nach Norden floss der Verkehr etwas besser. „Das ist natürlich eine ausgesprochen blöde Situation und tut uns besonders für die Autofahrer leid“, sagte Peter Caspar Hamel von der Projektgesellschaft Via Solutions Nord.

In den frühen Morgenstunden war der Schaden zunächst in Fahrtrichtung Süden bemerkt worden, die Polizei sperrte dort den rechten Fahrstreifen. „Im Laufe des Vormittags stellte sich heraus, dass sich die Fahrbahn an gleicher Stelle Richtung Norden ebenfalls abgesenkt hat“, sagte Polizeisprecher Rainer Wetzel. Auch in diese Richtung wurde die A7 daraufhin für die Reparaturen auf eine Fahrspur verengt.

„In der Nacht sind in dem Bereich Spundwände für die Überführung über einen kleinen Bach eingerüttelt worden“, erläuterte Hamel. Wie bereits vor zwei Wochen bei Neumünster hätten sich „die Vibrationen nicht nur auf das unmittelbare Umfeld der Rammarbeiten beschränkt“ – auch unter der Fahrbahn geriet der Boden in Bewegung. „Es gab unerwartete Setzungen, durch die sich die Fahrbahndecke um zwei bis zehn Zentimeter abgesenkt hat“, so Hamel. Besonders für Lkw und Autos mit Anhängern könne das gefährlich werden. Deshalb musste der beschädigte Bereich abgetragen, ein neuer Untergrund geschaffen und die Asphaltdecke neu aufgebracht werden. „Das dauert etwa einen Tag – danach braucht die Decke zwölf Stunden, um abzukühlen und auszuhärten“, so Hamel. Frühestens Mittwochnachmittag um 16 Uhr sollen alle Fahrspuren wieder geöffnet werden.

An insgesamt 30 Stellen auf der 65 Kilometer langen A7-Ausbaustrecke – überall, wo Straßen oder Gewässer überquert werden – muss die Böschung mit Spundwänden gesichert werden. „Diese Arbeiten sind bis Mitte September abgeschlossen“, sagte Hamel. Nur eine Spundwand fehlt noch.

Aktuelle Verkehrsmeldungen finden Sie auf shz.de/verkehr.

Informationen zum A7-Ausbau lesen Sie auf shz.de/a7.

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