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Facebook-Mörder erschießt sich nach Verfolgung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Polizei entdeckte den Täter in Pennsylvania

shz.de von
erstellt am 18.Apr.2017 | 11:41 Uhr

Nach dem kaltblütigen Mord an einem Rentner in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio ist der mutmaßliche Täter nach Angaben der Polizei tot. Steve Stephens sei am Dienstagmorgen im Bezirk Erie in Pennsylvania von Polizisten gesehen worden und habe sich nach einer kurzen Verfolgungsjagd selbst getötet, teilte die Polizei des Bundesstaates über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Er soll am Sonntag einen 74 Jahre alten Rentner getötet und ein Video der Tat bei Facebook veröffentlicht haben. Es scheint, als habe er sein Opfer auf der Straße zufällig ausgewählt und kaltblütig erschossen.

Der Verfolgungsjagt voran ging eine landesweite Fahndung durch Sicherheitsbehörden in den USA. Die Polizei ging etlichen Hinweise zum Aufenthaltsort des 37-jährigen Steve Stephens nach, eine heiße Spur war zunächst nicht darunter. Am Tatort versammelten sich am Montagabend dutzende Menschen und trauerten um das Opfer.

Erste Hinweise führten die Polizei in den Nachbarsaat Pennsylvania, wo das Telefon von Stephens ein Signal abgegeben haben soll. Mehrere Schulen im Staat wurden am Montag vorübergehend geschlossen, nachdem der Verdächtige dort gesehen worden sein soll. Nach Darstellung der Polizei gab es keine Erkenntnisse, dass er sich tatsächlich dort aufhielt. Die Polizei in Cleveland setzte eine Belohnung von 50 000 US-Dollar (rund 47100 Euro) für Hinweise aus, die zu einer Festnahme führen. Sie machte deutlich, dass sie bereit sei, den Flüchtigen zu erschießen, sollte er sich nicht stellen.

Das Motiv für die Tat war zunächst unklar. Die Mutter des Verdächtigen sagte CNN, ihr Sohn sei „wütend auf seine Freundin“ gewesen und habe deshalb auf Menschen geschossen. Sie habe am Sonntag mit ihm gesprochen. Sie könne nicht glauben, was passiert sei.

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