Neumünstrum : Fabian schafft das Double

Jamy Raphael (11) führte bei der Bürgermeisterwahl im Rathaus die Wählerlisten. Fotos: Harding
Jamy Raphael (11) führte bei der Bürgermeisterwahl im Rathaus die Wählerlisten. Fotos: Harding

Der 15-jährige Fabian Schmidt wird als Bürgermeister der Spielstadt wiedergewählt. Das hat es in der Geschichte Neumünstrums noch nie gegeben.

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18. Juli 2018, 08:01 Uhr

Neumünster | Fabian Schmidt hat etwas erreicht, das vor ihm noch keinem Bürgermeister von Neumünstrum gelungen ist: Er hat nicht nur eine volle Amtszeit durchgehalten, sondern wurde gestern auch noch für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Von 260 Wahlberechtigten gaben 208 ihre Stimme ab. Von diesen entfielen 75 auf den 15-Jährigen. Die 13-jährige Mareinje Spiegel erhielt 39, Katharina Krüger (14) 28 Stimmen. Am Ende musste sich der Sieger noch mit der Androhung eines Misstrauensvotums auseinandersetzen.

„Alles Gute, Bürgermeister Fabian“: Die Stadträte Leni Breede und Emil Pfeffer überreichten ihrem Chef ein Schild zum Geburtstag.
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„Alles Gute, Bürgermeister Fabian“: Die Stadträte Leni Breede und Emil Pfeffer überreichten ihrem Chef ein Schild zum Geburtstag.
 

Bis zum Mittag tobte gestern der Wahlkampf. 15 Kandidaten bewarben sich um den Posten des Verwaltungsleiters und stellten ihr Programm auf der Bühne kurz vor. Unter ihnen war beispielsweise auch Louisa Dreger, die den Bürgern eine Wasserschlacht versprach. Das hatten auch andere Kandidaten im Programm – unter dem Eindruck flirrender Hitze ein zugkräftiges Wahlversprechen. Mareinje Spiegel setzte noch einen drauf und versprach, sich im Falle ihrer Wahl für den Bau eines Pools einzusetzen. Außerdem versprach sie, den Stundenlohn auf elf Müntzer anzuheben und die Steuern zu senken.

Versprach mehr unbefristete Arbeitsverträge: Max Steinke.
Versprach mehr unbefristete Arbeitsverträge: Max Steinke.
 
Mutig: Anastasia trat zur Wahl an, obwohl sie erst sieben ist.
Mutig: Anastasia trat zur Wahl an, obwohl sie erst sieben ist.
Mareinje (13) stellt ihr Wahlprogramm vor.
Mareinje (13) stellt ihr Wahlprogramm vor.

Unterdessen ging das quirlige Leben in Neumünstrum weiter. Von den Touristikern wurde fleißig an einem Konzept für ein Stadtspiel gearbeitet, und der Einkauf sollte 300 Wasserspritzpistolen organisieren. Denn über allem stand die große Hitze und Trockenheit. Die Bürger wurden unter anderem mit Plakaten zum ausreichenden Trinken animiert, die Gärtnerei musste die Beete wässern und für das Eltern-Café wurde ein großer aufblasbarer Schattenspender organisiert. Heute soll die Neumünstrumer Feuerwehr mit ihrem Schlauch für Abkühlung sorgen.

<p>Sie hören das Gras wachsen in Neumünstrum: die Reporter des Nemünstrum-Boten. Das Team hat in der zweiten Woche gewechselt, das Engagement nicht. Dabei sind: Oscar, Martha, Hjordis, Jan, Linus, Tino, Amelina, Lotta, Julian, Jonas und die Teamer  Larissa und Stine.</p>
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Sie hören das Gras wachsen in Neumünstrum: die Reporter des Nemünstrum-Boten. Das Team hat in der zweiten Woche gewechselt, das Engagement nicht. Dabei sind: Oscar, Martha, Hjordis, Jan, Linus, Tino, Amelina, Lotta, Julian, Jonas und die Teamer  Larissa und Stine.

 
<p>Emily (11) war gestern der Pechvogel des Tages. Ihr war eine Bank auf den Fuß gefallen. Clarissa (10) verband den Fuß. Nico (16) von der Jugendfeuerwehr hat ein wachsames Auge darauf.</p>
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Emily (11) war gestern der Pechvogel des Tages. Ihr war eine Bank auf den Fuß gefallen. Clarissa (10) verband den Fuß. Nico (16) von der Jugendfeuerwehr hat ein wachsames Auge darauf.

<p>Was passiert in Neumünstrum? Das wollte auch Malte Stötera wissen. Der stellvertretende Vorsitzende des Kinder- und Jugendbeirates der Stadt Neumünster besuchte gestern die Spielstadt und ließ sich von Christina Regner herumführen.</p>
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Was passiert in Neumünstrum? Das wollte auch Malte Stötera wissen. Der stellvertretende Vorsitzende des Kinder- und Jugendbeirates der Stadt Neumünster besuchte gestern die Spielstadt und ließ sich von Christina Regner herumführen.

<p>Bei fast 28 Grad und kaum Wind hatte Mike (12) gestern einen wichtigen Job. Normalerweise arbeitet er für den Taxi-Betrieb, gestern jedoch versorgte er Betriebe und Behörden mit Mineralwasser. „Bis Mittag hatte ich schon acht Kisten verteilt“, sagte er. Die Teamer achteten zudem darauf, dass die Neumünstrumer nach Möglichkeit mit Caps oder Hüten in die Sonne gingen.</p>
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Bei fast 28 Grad und kaum Wind hatte Mike (12) gestern einen wichtigen Job. Normalerweise arbeitet er für den Taxi-Betrieb, gestern jedoch versorgte er Betriebe und Behörden mit Mineralwasser. „Bis Mittag hatte ich schon acht Kisten verteilt“, sagte er. Die Teamer achteten zudem darauf, dass die Neumünstrumer nach Möglichkeit mit Caps oder Hüten in die Sonne gingen.

<p>„Ich war total interessiert daran, wie das hier alles aufgebaut wurde, wie die Kinder sich hier selbst versorgen und arbeiten“, sagt Martina Düsing (mit Tobias, sieben Monate). Ihr Urteil: „Das ist hier wilde laute Harmonie.“ Emily Raschke (13) vom Tourismusbüro führte sie herum. Düsings  Sohn Lennard (8) hatte ihr zur Begrüßung Blumen gekauft.</p>
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„Ich war total interessiert daran, wie das hier alles aufgebaut wurde, wie die Kinder sich hier selbst versorgen und arbeiten“, sagt Martina Düsing (mit Tobias, sieben Monate). Ihr Urteil: „Das ist hier wilde laute Harmonie.“ Emily Raschke (13) vom Tourismusbüro führte sie herum. Düsings  Sohn Lennard (8) hatte ihr zur Begrüßung Blumen gekauft.

<p>Christa und Peter Enoch warteten geduldig im Elterncafé auf ihre Führung.  Die Kieler sind Onkel und Tante von Marvin (Polizei)  und Levke (Zoo) und wollten doch mal sehen, wofür die beiden Neumünstrumer so sehr schwärmen.   </p>
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Christa und Peter Enoch warteten geduldig im Elterncafé auf ihre Führung.  Die Kieler sind Onkel und Tante von Marvin (Polizei)  und Levke (Zoo) und wollten doch mal sehen, wofür die beiden Neumünstrumer so sehr schwärmen.  

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