Fernduell : Experimente nur im Kleinen

Fernduell um Platz zwei: Burhan Gülbay (re.) und der PSV Neumünster  sitzen Sebastian Witt und seinem Preetzer TSV dicht im Nacken. Die auf Rang drei liegenden Preetzer müssen bei der punktgleichen Holstein-Reserve ran, der PSV empfängt Schlusslicht Heikendorf.
Fernduell um Platz zwei: Burhan Gülbay (re.) und der PSV Neumünster sitzen Sebastian Witt und seinem Preetzer TSV dicht im Nacken. Die auf Rang drei liegenden Preetzer müssen bei der punktgleichen Holstein-Reserve ran, der PSV empfängt Schlusslicht Heikendorf.

Fußball-SH-Ligist PSV Neumünster tritt gegen den Heikendorfer SV leicht verändert an und will Chance auf Tabellenplatz zwei wahren. Sollten sich die Konkurenten Preetz und Holstein II im direkten Duell die Punkte teilen und der PSV gewinnen, wäre er am Ziel.

shz.de von
09. Mai 2014, 07:00 Uhr

Auf Neumünsters Fußball-SH-Ligisten Polizei-SV Union wartet am drittletzten Spieltag der laufenden Saison eine Pflichtaufgabe. Denn wenn die „Ordnungshüter“ morgen um 15 Uhr den Heikendorfer SV empfangen, ist ein Sieg ohne Wenn und Aber Pflicht, insofern der PSV im Rennen um den begehrten zweiten Platz hinter Meister VfB Lübeck weiterhin eine gewichtige Rolle spielen möchte. Schließlich erwartet der viertplatzierte PSV (31 Spiele/53 Punkte/69:43 Tore) das abgeschlagene und bereits als Absteiger feststehende Schlusslicht Heikendorf (31/16/31:89).

PSV-Trainer Patrick Nöhren ist klar, dass seine Equipe eine ganz andere Aufgabe erwartet als bei dem zurückliegenden Topspiel gegen Holstein II (1:1), für das er aber trotzdem noch das eine oder andere lobende Wort übrig hat: „Holstein II hatte die bessere Spielanlage, aber wir haben kämpferisch stark dagegen gehalten und auch phasenweise gut mitgespielt. Ich bin zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft.“ Nun sei es vonnöten, sich mental umzustellen: „Es ist wichtig, dass wir zeigen, dass wir die Klasse auch im Kopf haben. Die drei Punkte sind wichtig, und wir dürfen in der Schlussphase nichts mehr liegen lassen“, so Nöhren.

Sein Team werde voraussichtlich deutlich mehr Ballbesitz haben und gegen einen Kontrahenten antreten, der viel mit langen Bällen agiert. Vermutlich wird Nöhren einige Veränderung an seiner Startelf vornehmen, „aber solange wir um Platz zwei mitkicken, werden sich die Experimente in Grenzen halten“, erklärt der Coach.

Polizei-SV Union: Spantig - P. Schenzer, F. Schulz, Sucu, Bock - Gülbay (Tinney), Pfützenreuter - Zmijak (Ulrich), Ruzic, Scheinpflug - Fürst. – Auf der Bank: Winter - Bethke, Hasler, Khemiri, Eggers. – Es fehlen: Bannow (Rückenprobleme), Bredahl (pausiert berufsbedingt), Möller (Wadenprobleme), Pinkert (Rotsperre), Siedschlag (Oberschenkelzerrung), Soranno (Kreuzbandriss), Raniewicz, M. Schulz (beide nicht im Kader), Seelow (spielt in der Zweiten). – SR: A. Hahn (Kellenhusen). – Hinspiel: Der PSV gewann klar mit 6:1 (Tore: Khemiri, Möller, Pfützenreuter, Ruzic, Füst, Bock - Wieland). – Courier-Tipp: Die „Ordnungshüter“ erfüllen ihr Soll – 4:0.
Außerdem spielen (in Klammern Hinrunde): heute, 20 Uhr: VfB Lübeck – TSV Schilksee (1:0); morgen, 14 Uhr: TSV Altenholz – FC Dornbreite (1:1), Husumer SV – NTSV Strand 08 (1:2), TSV Kropp – SV Eichede II (7:0); Sonntag, 14 Uhr: Flensburg 08 – SV Todesfelde (1:1), Holstein Kiel II – Preetzer TSV (2:1); Sonntag, 15 Uhr: TuS Hartenholm – Heider SV (3:2), TuRa Meldorf – SSC Hagen Ahrensburg (1:1).

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen