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Holsteinischer Courier

21. Oktober 2017 | 18:42 Uhr

Reptilienschau : Exoten aus der Nähe

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Spinnen, Schlangen, Echsen und Vögel gab es in der Holstenhalle zu sehen

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2014 | 06:30 Uhr

Neumünster | Ob man sie nun mag oder nicht – faszinierend sind sie allemal, die Reptilien, Spinnen und Insekten der 16. Exota, die am Wochenende etwa 2000 Besucher in die Holstenhallen lockten. Auf etwa 3000 Quadratmetern tummelten sich hinter Glas handtellergroße Vogelspinnen, Schlangen lagen zusammengerollt im Terrarium oder Echsen ruhten unter künstlichem Licht. Da die Ausstellung von der Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) in Zusammenarbeit mit dem Verein der Vogelliebhaber Neumünster ausgerichtet wurde, gab es auch allerlei bunte Vögel zu bestaunen.

„Wir möchten unser Hobby präsentieren und Aufklärungsarbeit über Haltung und Schutzmaßnahmen der Tiere liefern“, erklärte Nicole Radau, eine der Organisatorinnen.

Hilfreich für den Abbau von Ängsten und Vorurteilen war der nahe Kontakt zu den Tieren durchaus. Christina Tietz bot interessierten Besuchern eine lässig über den Arm gerollte Kornnatter zum Streicheln an, und Reimer Krayenborg ließ die größte Landschnecke, eine Achatschnecke, über seine Hand gleiten. Eine Besonderheit war das überraschend flinke Gürteltier. Emma Meyer (6) aus Wasbek durfte es streicheln und empfand es als recht borstig. Tobi (11) aus Neumünster hielt gekonnt eine 1,60 Meter lange Boa im Arm. „Unsere Vereinsmitglieder sind bunt gemischt, Kinder und Ältere, Akademiker und Handwerker“, erzählte Nicole Radau. Wer ein exotisches Tier kauft, sollte darauf achten, dass es aus einer deutschen Nachzucht und nicht aus Wildfang stammt. In Schleswig-Holstein ist ein Sachkundenachweis für Halter keine Pflicht.

Am Ausgang erwartete den Besucher noch eine Mutprobe oder ein Leckerbissen – je nach Sicht: Koch Klaus Leschkus frittierte Riesenmehlwürmer und afrikanische Heuschrecken. „Es werden immer mehr Leute, die probieren wollen, besonders die Kinder sind offen dafür,“ meinte der Koch.

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