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Boostedt : Es klappt wohl mit schnellem Internet

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Für den Ausbau des ersten Teilabschnittes im Bereich Süd sind 220 Verträge nötig, 170 Kunden haben schon unterschrieben

Boostedt | Das schnelle Internet gehört heute, neben der Kindertagesstätte und einer (möglichst) betreuten Grundschule, zu den gefragtesten Punkten beim Zuzug von Neubürgern in einer Gemeinde. Die Stadtwerke Neumünster (SWN) versorgen in Boostedt bereits seit 2014 das Neubaugebiet Stückenredder per Glasfaserkabel. Doch zurzeit steht hier wieder die flächendeckende Breitbandversorgung auf dem Programm. Und nach dem gescheiterten Versuch 2012 (der Courier berichtete) können die SWN für ihre vor drei Wochen gestartete erneute Kampagne wohl auf einen Erfolg hoffen.

„Für den Ausbau des ersten Teilabschnittes im Bereich Boostedt Süd, der 890 Haushalte umfasst, werden 220 Verträge benötigt. Bisher konnten wir rund 170 Kunden gewinnen. Die meisten Boostedter haben mittlerweile verstanden, dass das schnelle Internet ein wichtiges Kriterium, nicht nur für den Eigenbedarf, sondern auch im Hinblick auf eine Vermietung und den Verkauf einer Immobilie ist. Deshalb gehen wir davon aus, dass es dieses Mal klappt“, teilte der Vermarktungsmanager Matthias Ballweg gestern während eines Beratungstermins im Hof Lübbe mit.

Hier stehen die SWN-Mitarbeiter den Interessierten zurzeit donnerstags und freitags in der Zeit von 15 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 13 Uhr für Auskünfte und Vertragsabschlüsse zur Verfügung.

Ein Großteil der abgeschlossenen Verträge sei nach der ersten Informationsveranstaltung am 23. März zustande gekommen. Deshalb habe man nun für Donnerstag, 4. Mai, um 19 Uhr per Bürgermeisterbrief erneut in den Hof Lübbe eingeladen.

„Da sich viele Mieter für das schnelle Internet interessieren, werden wir deren Anliegen an diesem Abend besonders in den Fokus nehmen. Aber natürlich haben auch Eigentümer hier noch einmal die Gelegenheit, sich beraten zu lassen“, erläuterte Ballweg.

Sollten die erforderlichen Verträge zusammenkommen, ist der Baustart für Mitte des Jahres vorgesehen. Die ersten Anschlüsse sollen zum Jahresende nutzbar sein. Mit zwei weiteren Bauabschnitten, die für 2018 und 2019 vorgesehen sind, soll die Gemeinde dann vollends zukunftsfähig aufgestellt sein. „Allerdings sollten sich die Einwohner, die zum aktuellen Gebiet gehören, bis zum 13. Mai entscheiden. Denn bei nachträglich geschlossenen Verträgen werden die Anschlusskosten von 1089 Euro in voller Höhe fällig“, erklärte Matthias Ballweg.

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