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Wasbek : Es gibt Hoffnung für die Aalbekbrücke

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine Sanierung könnte laut eines Sachverständigen doch möglich sein.

von
erstellt am 06.Mär.2015 | 06:45 Uhr

Wasbek | Wenn sich die Annahmen des Bausachverständigen Gerhard Blunck bestätigen, muss die schadhafte Aalbekbrücke in der Wasbeker Hauptstraße vielleicht doch nicht abgerissen werden.

Der Sachverständige für Schäden an Gebäuden erläuterte am Dienstagabend auf der Bauausschusssitzung, dass der durch einen anderen Gutachter festgestellte Horizontalriss in der Tragplatte unter Umständen ein Trugschluss sei. „Ich habe noch nie erlebt, dass eine Platte horizontal gerissen ist. Das verbieten eigentlich die Gesetze der Physik. Ich würde hier einfach noch einmal bohren“, sagte er. Sollte sich der Riss danach bestätigen, müsse die Brücke abgerissen werden. „Natürlich ist der Beton in die Jahre gekommen, aber ich gehe davon aus, dass sie saniert werden kann“, erklärte er.

Die Kosten für einen Neubau der 4,3 Meter langen Brücke werden auf rund 200 000 Euro geschätzt. Eine Sanierung dagegen würde nur mit 100 000 Euro zu Buche schlagen. Einstimmig sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass weitere Kernbohrungen in Auftrag gegeben werden.

Vom Ausschuss begutachtet wurde außerdem ein neuer Bebauungsvorschlag für das Gelände des ehemaligen Technikmarktes in Höhe der Sparkasse. Nachdem der Eigentümer mit seinem ersten Vorschlag, einem Motel, scheiterte (der Courier berichtete), ist auf dem rund 1,4 Hektar großen Areal nun eine Wohnbebauung mit rund 20 Bauplätzen geplant. „Der Dorfkern kann damit nur gewinnen“, war die einhellige Meinung. Der Ausschuss wird sich nun weiter mit dem Projekt sowie der Bebauungsplanänderung auseinandersetzen.

Ebenfalls vorangetrieben werden soll die Planung der neuen Sporthalle (der Courier berichtete). Der Ausschussvorsitzende Reiner Großer (CDU) berichtete dazu, man habe sich mittlerweile acht Hallen angesehen und Kontakt zu den jeweiligen Architekten aufgenommen. Eine Arbeitsgruppe soll sich jetzt mit den grundsätzlichen Bedürfnissen der geplanten Zweifeld-Halle beschäftigen. „Es liegen Grundrisse vor. Es ist jedoch sinnvoll, diese, immer vorbehaltlich der möglichen Finanzierung, erst einmal im kleinen Kreis zu besprechen“, erklärte Großer. Dem Gremium sollen Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff (CDU), seinem ersten Stellvertreter Bernd Nützel (SPD), dem Vorsitzenden des Sportvereins Wolfgang Neemann und der Vorsitzenden des Schulausschusses im Schulverband Ulla von See angehören.

 





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