Sommer-Bigband : Es begann mit den Geflügelzüchtern im Biergarten der Schäperkaat

Die Sommer-Bigband probte in den Räumen der Gemeinschaftsschule erstmals gemeinsam. Christoph Rohlfing gab den Takt an. Schon in einer Woche ist das Konzert.
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Die Sommer-Bigband probte in den Räumen der Gemeinschaftsschule erstmals gemeinsam. Christoph Rohlfing gab den Takt an. Schon in einer Woche ist das Konzert.

Einmal im Jahr tritt die kultige Bigband auf. Seit gestern laufen die Proben, das Konzert ist schon am Sonntag

shz.de von
20. Juli 2015, 17:00 Uhr

Neumünster | Es ist fast schon ein kleiner Kult geworden, aber mindestens eine Tradition: Am Sonntag, 26. Juli, konzertiert die Sommer-Bigband Neumünster von 11 bis 13 Uhr im Biergarten der Schäperkaat in Gadeland. Gestern wurde in der Gemeinschaftsschule Faldera zum ersten Mal gemeinsam geprobt. „Wir sind keine feste Band. Wir würfeln uns jedes Jahr neu zusammen. Aber genau das macht es so erfrischend“, erzählte Kerstin Golz, die die Sommer-Bigband 2006 gemeinsam mit Bigband-Leiter Christoph Rohlfing ins Leben gerufen hatte.

„Damals hatten wir einfach Lust darauf, mit Freunden Bigband-Musik zu machen – nur für uns“, sagte Kerstin Golz. Das Ergebnis war so toll, dass sie 2008 ein Konzert nur für Freunde gegeben haben. „Als wir 2009 in der Schäperkaat nochmal nur für Freunde spielten, saßen zufällig die Mitglieder eines Rassegeflügelzuchtvereins ebenfalls im Biergarten. Bei denen kam unsere Musik so gut an, dass wir 2010 wiederkommen sollten und seitdem jedes Jahr öffentlich auftreten“, erzählte sie weiter.

4 der 19 Bigband-Teilnehmer sind von Anfang an dabei. Vier andere sind ganz neu, und der Rest ist irgendwann mal dazu gestoßen. Die Musiker sind zwischen 17 und 59 Jahre alt. Mit der 27-jährigen Musikstudentin Kari Malin Anderson ist zum Beispiel eine neue Sängerin mit an Bord. Neu im Team ist auch Jessica Reimers (31), die nicht nur als Querflötistin die Bigband verstärkt, sondern auch Oboe spielen kann. „Das ist kein klassisches Bigband-Instrument, aber wir werden die Klangfarbe ausprobieren“, hieß es.

Gestern war der erste Probentag. Keiner der Musiker wusste, welche Lieder gespielt werden. Die nächsten Tage proben die einzelnen Register für sich. Am Freitag und Sonnabend wird jedes der 20 geplanten Stücke jeweils eine halbe Stunde gespielt.

Die Beobachter sind sich einig: Das Niveau der Musikstücke aus verschiedenen Genres ist seit 2006 erheblich gestiegen. Darunter ist 2015 zum Beispiel die „Mission Impossible“-Filmmusik im Fünf-Viertel-Takt. „Wenn ein Stück dabei ist, das sich nicht realisieren lässt, wird es sich in den Proben zeigen“, erklärte Golz. Bis jetzt habe es aber immer sehr gut geklappt. Das Konzert beginnt am Sonntag um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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