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Angebot für Mitarbeiter : Erster Gesundheitstag im Rathaus

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das Interesse war groß: Beim Gesundheitstag der Stadtverwaltung informierten sich rund 100 Mitarbeiter im Rathaus.

Neumünster | Die Stadtverwaltung richtete gestern zum ersten Mal einen Gesundheitstag für ihre 1400 Mitarbeiter aus. Und das Interesse war groß. Schon zur Eröffnung durch Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras am Morgen waren rund 100 Interessierte ins Foyer des Rathauses gekommen, um sich zu informieren.

Aufgebaut waren hier neun Stände, unter anderem von mehreren Krankenkassen, dem Kreissportbund sowie der Volkshochschule. Zahlreiche Aktionen – wie zum Beispiel ein Parcours mit einer „Rauschbrille“, ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz und Übungen mit sogenannten Thera-Bändern – konnten ausprobiert werden.

„Das ist erstaunlich. Man ist ganz erschrocken, wie unsicher man plötzlich ist“, berichtete zum Beispiel die Gleichstellungsbeauftragte Heidi Basting (54), nachdem sie sich mit der 0,8-Promille-Brille ihren Weg gesucht hatte.

Josefin Blumki (25), die seit Juli bei der Stadt als Gesundheitsbeauftragte beschäftigt ist, hatte das Angebot organisiert. Zusätzlich zu den Ständen gab es Vorträge und mehrere Workshops, in denen unter anderem Schnupperkurse in der Tai-Chi-Gymnastik, eine Rückenschule und Trommeln angeboten wurden. Zum Hintergrund des Mitarbeiter-Gesundheitstages erläuterte Olaf Tauras, dass es unter den Beschäftigten eine steigende Zahl an Erkrankungen gebe. Auch in dieser Hinsicht mache sich der demografische Wandel bereits bemerkbar. Im Vergleich mit anderen Verwaltungen stehe die Stadt hier zunehmend schlechter da. „Dabei nehmen insbesondere die Langzeiterkrankungen zu. Langwierige Gelenkerkrankungen, aber auch Ausfälle durch das Burn-Out-Syndrom belasten nicht nur den Erkrankten, sondern auch dessen Kollegen, die ja die anstehende Arbeit trotzdem bewältigen müssen“, sagte er.

Hinzu komme erschwerend, dass der Personalstamm bei steigenden Aufgaben in den vergangenen Jahren erheblich verkleinert werden musste. Alles in allem sei also die betriebliche Gesundheitsfürsorge sowohl für die Mitarbeiter selbst, als auch für die Verwaltung allgemein ein wichtiges Thema, dem man sich nun verstärkt widmen werde, erklärte er.


 

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