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Christuskirche Einfeld : Erster Frühgottesdienst kam gut an

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Rund 30 Gemeindemitglieder fanden sich um 6.15 Uhr in der Christuskirche Einfeld zusammen.

Neumünster | „Denn Du bist das Licht der Welt“: Der Mond stand noch am nächtlichen Himmel, als sich am Sonntag die Besucher des Frühgottesdienstes auf den Weg zur Einfelder Kirche machten. Denn erstmals fand hier bereits um 6.15 Uhr der erste Gottesdienst statt. Rund 30 Gemeindemitglieder fanden sich dazu zusammen.

Am Eingang der noch dunklen Kirche wurden sie von Pastorin Antje William erwartet. Im Kirchenraum herrschte zunächst andächtige Stille. Jeder Besucher erhielt eine Kerze, sodass zunächst lediglich deren Schein das Kirchenschiff erhellte.

Gemeinsamer Gesang, Lesung, Lobpreisung und Predigt folgten. Und mit der aufgehenden Sonne versprengte die Pastorin schließlich Wasser über die Gläubigen, um an das erlösende Symbol der Taufe zu erinnern.

Nach den Tagen ohne Altarschmuck und Orgelspiel wurde auch der Tisch des Herrn wieder festlich eingedeckt und die Kirchenmusikerin Meike Zimmermann begleitete die Gemeinde an der Orgel.

Auf den Glockenklang mussten die Besucher allerdings in Anbetracht der frühen Stunde verzichten. Das tat der feierlichen Stimmung jedoch keinen Abbruch. „Das wäre jetzt doch ein bisschen gemein“, bemerkte die Pastorin dazu schmunzelnd.

Letztlich beschloss das gemeinsame Abendmahl den Gottesdienst, der unter den Besuchern allgemein hoch gelobt wurde. „Einfeld erfährt ein wiederbelebtes Osterfest. Schon seit Gründonnerstag herrscht hier eine besondere Atmosphäre, die dem Fest in seiner wichtigen Bedeutung Rechnung trägt“, erklärten unter anderem Erika Koepsell und Ditha Nickel.

Und während im Gemeindehaus von fleißigen Helfern das gemeinsame Frühstück vorbereitet wurde, machten rund ein Dutzend Besucher dann einen frühen Osterspaziergang zum Einfelder See. „Der Blick über den See ist herrlich. Es ist so still und klar“, hieß es aus ihren Reihen nach der Rückkehr. In der gemütlichen Tischrunde waren sich dann alle einig: „Das war schön. Und es hat sich wirklich gelohnt, so früh aufzustehen.“

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