Spendenaufruf : Erster Bosnien-Transport ist abgefahren

Der erste Transporter für Bosnien wurde vollgepackt: Aleksander Petres (von rechts), OTN-Prokurist Reiner Wallus und Azubis Jan Schlüter schleppten die Spenden.
Der erste Transporter für Bosnien wurde vollgepackt: Aleksander Petres (von rechts), OTN-Prokurist Reiner Wallus und Azubis Jan Schlüter schleppten die Spenden.

OTN-Mitarbeiter-Aktion nach der Flutkatastrophe auf dem Balkan war ein voller Erfolg. Ein weiterer Transport soll folgen.

shz.de von
23. Juni 2014, 12:00 Uhr

Der Spendenaufruf von Aleksander Petres (21) für die Opfer der Flutkatastrophe in Bosnien und Serbien war ein voller Erfolg: „Es gab großen Zuspruch. Der erste Transporter ist voll und startet jetzt Richtung Bosnien“, sagten der Mitarbeiter der Firma OTN und sein Chef, Prokurist Reiner Wallus. Viele Neumünsteraner Firmen, Kunden und andere Interessierte spendeten gerne.

Im Transporter der Firma an der Wendenstraße stapelten sich Babynahrung, Kleidung für Kinder und Erwachsene, Windeln, Decken, Reisebetten, Kochstellen, Schlafsäcke oder Klapp-Sitze. „Das ist super und macht uns große Freude. Die Opfer haben schließlich alles verloren“, sagte Wallus. Seine Firma spendiert außerdem noch Rollstühle; weitere Spenden sind bereits angekündigt, so dass bald auch ein zweiter Transporter starten wird. Er fährt zur russisch-orthodoxen Kirchengemeinde in Hamburg; von dort werden die Spenden direkt in die Krisenregion geliefert.

Petres war auf die Idee gekommen, als er mit seinen Eltern seine Familie im Flutgebiet besuchte (der Courier berichtete).

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