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Holsteinischer Courier

15. Dezember 2017 | 07:47 Uhr

Einfeld : Erste Schulpavillons fallen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Abbrucharbeiten für den Neubau der Grund- und Gemeinschaftsschule haben begonnen. Stadt hat rechtzeitig Container gemietet.

von
erstellt am 25.Aug.2015 | 08:30 Uhr

Neumünster | Eine Woche vor dem Beginn des neuen Schuljahrs hat die Stadt gestern die Container-Klassenräume an der Grund- und Gemeinschaftsschule in Einfeld abgenommen. Sie stehen in drei Reihen zu je drei Klassen neben der großen Sporthalle des Schulzentrums und sind vorerst die provisorische Bleibe für die Gemeinschaftsschüler. Der Platz wird benötigt, denn gestern begannen an der Dorfstraße auch die ersten Abrissarbeiten für den Neubau.

Arbeiter der Aukruger Abrissfirma Pleikies rückten mit schwerem Gerät dem Verbindungstrakt zwischen den Pavillons 3 und 4 zu Leibe. „Er wird abgebrochen, weil der Platz dort für das zentrale Haustechnikgebäude gebraucht wird“, erläuterte Hausmeister Dietmar Schramm. Wenn der Verbindungstrakt gefallen ist, sind die bereits entkernten drei nördlichen Pavillons der früheren Realschule an der Reihe.

Sie weichen für den neuen zweigeschossigen Grundschultrakt, sagt Berthold Heitker, der Leiter der Hochbauabteilung bei der Stadt. Beide Gebäude werden parallel errichtet. Heitker: „Die Haustechnik-Zentrale muss fertig sein, wenn der Grundschulteil im Spätsommer 2016 in Betrieb geht. Von dort kommen Strom, Wasser, Wärme und die IT-Datenleitungen.“

Die Grund- und Gemeinschaftsschule wird dann auch über einen Fernwärmeanschluss verfügen. Die Leitungen sind bereits von der Humboldt-Schule aus gelegt. Tiefbauer der Firma Max Huss füllten gestern die Gräben. „Zum Schulbeginn soll ja alles glatt und schier sein“, sagte Vorarbeiter Thomas Behrens. Die Tiefbauer pflastern auch noch einen Fußweg zur neu eingebauten Tür im Fachklassentrakt. Der neue Pfad und die Tür ersparen weite Umwege von den Containerklassenräumen zum Fachklassengebäude. Was noch fehlt, ist der Sanitärcontainer. Er soll an der Stirnseite der Containerreihen aufgestellt werden und wird an das Versorgungsnetz des Gymnasiums angeschlossen.

„Klaus-Groth-Schule, Kant-Schule, Holstenschule – alle mussten eine Zeit lang mit einer Containerlösung leben“, sagte Heitker. Die Stadt ist froh, dass sie ihre Mietcontainer frühzeitig geordert hat. „Container sind durch die vielen Flüchtlinge zurzeit am Markt kaum noch zu bekommen“, sagte Heitker.

Die Stadt ist aber aus dem Schneider: Auch die Container für weitere sechs Klassenräume sind bereits für den Herbst 2016 bestellt. Dann fallen die anderen Schulpavillons im Süden beziehungsweise zur Einfelder Straße hin dem Abrissbagger zum Opfer. Da hier mehr Klassen betroffen sind, müssen trotz Bezugs der ersten Neubauräume zusätzliche Container her. Von den alten Pavillons bleibt nur einer erhalten. Es ist der Trakt mit sechs Klassenräumen, der zurzeit von der Alexander-von-Humboldt-Schule genutzt wird. „Wir sind vier Jahre bis 2018 Dauerbaustelle“, sagte Hausmeister Dietmar Schramm, der in seine Zeitrechnung die energetische Sanierung 2014 mit einbezog. Für ihn ist der Neubau ganz klar die „beste Lösung“.

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