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Holsteinischer Courier

16. Dezember 2017 | 12:56 Uhr

Wattenbek : Erste Ehrenamtspreise verliehen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auf der Gemeinderatssitzung ehrte Bürgermeister Sönke Schröder Monika Lentfer, Peter Gränert und Erika Seifert für ihr längjähriges gemeinnütziges Engagement.

Zum ersten Mal hat die Gemeinde Wattenbek jetzt Ehrenamtspreise verliehen. Auf der Gemeinderatssitzung ehrte Bürgermeister Sönke Schröder Monika Lentfer (74), Peter Gränert (77) und Erika Seifert für ihr längjähriges gemeinnütziges Engagement.

Kürzlich hatte die Gemeinde Bordesholm sozial besonders engagierte Einwohner ausgezeichnet (der Courier berichtete), allerdings nur Bordesholmer. „Wir wollten etwas eigenes machen. Grundsätzlich werden Menschen geehrt, die sich um Wattenbek verdient gemacht haben, auch wenn sie außerhalb der Gemeinde wohnen“, erklärte Thorsten Föh, der Vorsitzende im Kulturausschuss. Bei der Wattenbekerin Monika Lentfer bedankten sich die Gemeindevertreter für die Organisation von Blutspenden seit 27 Jahren. Dafür hatte sie extra die Zusatzausbildung zur Schwesternhelferin gemacht. Außerdem war sie von 1990 bis 1994 Mitglied der Gemeindevertretung.

Der beliebte Seniorenkreis „Mach mit“ läuft seit 18 Jahren unter der Regie von Peter Gränert. Spieleabende, Kurse oder Reisen organisiert der Wattenbeker regelmäßig. „Eigentlich wollte ich nur ein Jahr bleiben, aber dann wurden es doch 18, denn es macht unheimlich viel Spaß“, sagte der Rentner.

Für die körperliche Fitness der älteren Semester sorgt seit 28 Jahren Erika Seifert mit ihrer 1987 gegründeten Sportgruppe. Immer montags von 9 bis 10 Uhr im Schalthaus am Reesdorfer Weg hält sie zurzeit 15 Teilnehmer fit. „Auch der Geist wird von ihr trainiert“, betonte Kommunalpolitiker Volker Heidemann. Interessierte sind willkommen.

Sachthemen wie die Erhöhung der Hundesteuer standen aber auch noch auf der Tagesordnung. So wird ab 1. Januar der erste Hund 54 Euro im Jahr kosten, der zweite 84 (statt 80) Euro und jeder weitere 120 Euro. Ein als gefährlich eingestufter Hund kostet 360 Euro im Jahr, jeder weitere 600 Euro.

Einstimmig wurden die neuen Gebühren für die Kindertagesstätte verabschiedet. Als Ergebnis des Streiks im Sommer bekommen die Erzieher 2,3 Prozent mehr Gehalt. Die Mehrausgaben von rund 26  000 Euro müssen die Eltern der betreuten Kinder mittragen. So wird zum Beispiel der Kurs für die Betreuung von 8 bis 12 Uhr ab 1. Januar um 4 Euro auf 144 Euro steigen.

Über Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer von mehr als 200 000 Euro freut sich das Gemeindesäckel. Die Rücklage der Gemeinde wird am Jahresende voraussichtlich bei 553  000 Euro liegen, hieß es.

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