Fahrradgarage: : Erst müssen die Fördermittel stehen

Hinter der Packstation am Ausgang des Posttunnels soll die neue Sammelgarage für Radler entstehen. Sie soll rund 110 Fahrrädern Platz bieten.
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Hinter der Packstation am Ausgang des Posttunnels soll die neue Sammelgarage für Radler entstehen. Sie soll rund 110 Fahrrädern Platz bieten.

Bauausschuss macht Bau neuer Stellplatzanlagen von Beitragszusagen abhängig

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23. April 2016, 10:30 Uhr

Neumünster | Der Ausbau der Fahrradstellplätze am Bahnhof kann beginnen – wenn die Fördermittel von Land und Metropolregion wie geplant fließen. Der Bauausschuss stellte die Umsetzung der Pläne jetzt einstimmig unter den Vorbehalt der Förderzusagen.

Der Unterschied ist nicht unerheblich: Rund 240  000 Euro veranschlagt die Stadtplanung für die Erweiterung und Verbesserung der Abstellmöglichkeiten für Zweiräder rund um den Bahnhof. Eine Förderung durch das Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz würde den Eigenanteil der Stadt auf rund 60 000 Euro drücken. Durch eine Beteiligung der Metropolregion ließe sich die Summe noch einmal halbieren. Der Haken: Ob die Förderungen in der beantragten Höhe fließen, ist noch völlig offen.

Mit dem Geld will die Stadt vor allem die seit Jahren geforderte Fahrradgarage für Berufspendler verwirklichen. Die abschließbare Abstellanlage soll zwischen Bahndamm und Post neben dem Posttunnel entstehen. In der überdachten Garage sollen 110 Stellplätze entstehen, die vorzugsweise an Berufspendler dauervermietet werden sollen (der Courier berichtete).

Den Vorschlag von Franka Dannheiser (SPD), die Zahl der Garagenplätze durch eine zweite Ebene gleich zu verdoppeln, lehnte der Ausschuss ab.

Auch der Bau der neuen Stellplatzanlage für Fahrradfahrer am Südbahnhof (veranschlagte Kosten: 140 000 Euro, voraussichtlicher Eigenanteil: 20 000 Euro) steht zunächst unter dem Vorbehalt fester Förderzusagen.

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