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Holsteinischer Courier

23. Oktober 2017 | 15:38 Uhr

Grossenaspe : Erst Kanon, dann Konzert

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein großartiges Bach-Konzert erfreute den Jubilar Ernst-Ulrich von Kameke und seine Gratulanten.

von
erstellt am 08.Mär.2016 | 09:30 Uhr

Grossenaspe | Herzliche Worte und zahlreiche Glückwünsche an den Initiator des Orgelzyklus’, Professor Ernst-Ulrich von Kameke, begleiteten das fünfte Konzert der Reihe am Sonnabend in der Großenasper Katharinenkirche. Von Kameke war am 1. März 90 Jahre alt geworden (der Courier berichtete).

In dem Kammerkonzert mit Werken von Johann Sebastian Bach (1685 - 1750), mit dessen Zusammenstellung sich der Jubilar selbst, aber vor allem auch den rund 300 Besuchern eine große Freude machte, spielten Musiker, die allesamt zur ersten Riege unter ihresgleichen gehören. Doch bevor die renommierten Künstler ihren Einsatz hatten, stimmte zunächst das Publikum unter der Leitung des Organisten Thomas Dahl vierstimmig den fröhlichen Kanon „Viel Glück und viel Segen“ an.

Dahl eröffnete das Programm anschließend mit der Komposition Ricercar a 6 aus: Ein musikalisches Opfer (BWV 1079). Dieser folgte die Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“, bei der die junge Sopranistin Irina Bogdanova ebenso glänzte wie André Schoch (Hohe Trompete), der zurzeit als Erster Solotrompeter im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg spielt. Besonders stark und beeindruckend wirkten die Sätze der 6. Suite aus der Solosonate für Cello, die mit größter Präzision von Valeri Krivoborodov vorgetragen wurde. Und mit dem 2. Brandenburgischen Konzert, bei dem neben André Schoch und Thomas Dahl auch Thomas Rohde (Oboe), Professorin Monika Bruggaier (Violine) und Anke Braun (Flöte) Soloparts übernahmen, fand dieses außergewöhnliche Geburtstagskonzert seinen großartigen Höhepunkt.

Das letzte Konzert des 10. Orgelzyklus bietet am 19. März die Gelegenheit für einen besonderen Hörgenuss. In der Katharinenkirche zu Gast sein werden unter anderem der Bariton Joachim Gebhardt und der Trompeter Hans-Jörg Packeiser. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.  

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