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Holsteinischer Courier

17. Oktober 2017 | 23:21 Uhr

Störpark : Eröffnung verzögert sich

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Baugenehmigung für den Sonderposten-Markt liegt noch nicht vor. Das Weihnachtsgeschäft fällt wohl aus. Der Famila-Bau ist im Zeitplan.

shz.de von
erstellt am 23.Sep.2015 | 12:00 Uhr

Neumünster | Aus der geplanten Eröffnung von Expert und des Sonderposten-Marktes Thomas Philipps zum Weihnachtsgeschäft im Störpark wird mit großer Wahrscheinlichkeit nichts. „Es liegt uns leider noch immer keine Baugenehmigung vor“, teilte Ulrich Brenner von der Rechts- und Expansionsabteilung bei Thomas Philipps gestern auf Nachfrage mit. Der Konzern aus Bissendorf im Landkreis Osnabrück, der über 240 Sonderposten-Märkte in Deutschland betreibt, wollte ursprünglich schon am 1. September seinen Verkauf im ehemaligen Praktiker-Baumarkt starten (der Courier berichtete). Doch nach wie vor passiert hinter den Bauzäunen dort nichts.

„Wir gehen nun davon aus, dass es erst zu Beginn des kommenden Jahres losgehen kann. Schließlich benötigen wir auch Zeit für die Vorbereitungen und das Einsortieren der Waren“, bedauerte Brenner die lange Bearbeitungszeit im Rathaus. Käufer der Immobilie ist Expert-Geschäftsführer Kai Jensen, der von seinem Standort in Wittorf in den Störpark ziehen will. Er war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Unterdessen läuft beim benachbarten Neubau von Famila alles zeitlich nach Plan. Das Unternehmen der Bartels-Langness-Gruppe beginnt Mitte Dezember mit dem Innenausbau und investiert noch einmal etwa vier Millionen Euro in ein neues Warenhaus mit Getränkemarkt und Geschäftspassage. Dort werden auch wieder ein Bäcker, ein Frisör, eine Reinigung mit Schlüsseldienst, ein Schmuck- , ein Blumen- und ein Zeitschriftenladen vorhanden sein. „Die Eröffnung ist im Februar geplant“, sagte Pressereferentin Solveig Hannemann gestern.

Verärgert ist Tamim Kasemiar. Der Inhaber eines mediterranen Spezialitäten-Geschäftes darf nach eigener Aussage als einziger jetziger Mieter nicht mit in die neue Famila-Einkaufspassage umziehen. „Obwohl ich bereits Vertragsverhandlungen geführt hatte und mir zugesichert wurde, ich könne dort unterkommen, habe ich im Februar einfach eine Kündigung erhalten“, klagt er. Damit müsse er das vor 20 Jahren von seinen Eltern aufgebaute Geschäft nun schließen. „Ich werde zurück nach Hamburg gehen“, sagte Kasemiar gestern bitter zum Courier. Von Famila hieß es dazu: „Der Spezialitäten-Laden wird nicht mit umziehen, da in der neuen Mall nicht genug Fläche zur Verfügung steht.“

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