zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

14. Dezember 2017 | 20:13 Uhr

Raub im Hotel : Ermittler setzen Belohnung aus

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bei der Tat war der Besitzer (73) schwer misshandelt worden.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2016 | 18:15 Uhr

Neumünster | Nach dem brutalen Raub im Hotel Kühl Anfang Februar hat die zuständige Staatsanwaltschaft in Kiel jetzt eine Belohnung von 3500 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung des Täters führen. Bei der Tat war der Besitzer (73) so schwer misshandelt worden, dass er ins Krankenhaus kam (der Courier berichtete).

Am 7. Februar gegen 22.30 Uhr war der unbekannte Mann offenbar über ein Garagendach und ein aufgehebeltes Fenster im Obergeschoss in das Hotel an der Segeberger Straße eingedrungen. Im 1. Stock brach der Fremde zunächst eine Tür auf und durchsuchte ein Hotelzimmer. Die Besitzer und die wenigen Gästen des Hauses bemerkten ihn nicht. Schließlich wandte er sich dem 73-Jährigen zu, der vor dem Fernseher eingeschlafen war. Er forderte Geld von ihm. Weil das Opfer kein Geld im Haus hatte, schlug ihm der Fremde ins Gesicht. Danach verschwand der Mann auf dem Weg, auf dem er gekommen war.

Das Opfer beschreibt den Räuber als sportlich. Zur Tatzeit soll er eine schwarze Sturmhaube mit Sehschlitzen und eine Art Bundeswehrhose sowie einen – möglicherweise dunklen – Pulli getragen haben. Etwa eine halbe Stunde vor der Tat hatten zwei Männer sich noch nach einem Zimmer für die Nacht erkundigt. Weil jedoch Ruhetag war, wurden sie abgewiesen. Die Polizei schließt nicht aus, dass sie mit dem Überfall in Zusammenhang stehen könnten. Sie sind etwa 25 und 35 Jahre alt und dunkelhaarig. Sie waren mit einem größeren, hellen Auto – möglicherweise einem Jeep oder SUV eines fernöstlichem Herstellers – unterwegs. „Die intensiven Ermittlungen haben bisher noch keinen konkreten Tatverdacht erbracht“, erklärte Polizeisprecher Rainer Wetzel. Hinweise werden unter Tel. 9450 erbeten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen