Neumünster : Erdhaufen verhindern das Wildparken am Designer-Outlet-Center

Avatar_shz von 04. Dezember 2020, 11:30 Uhr

shz+ Logo
Alle rund 3000 Besucherparkplätze vom Designer-Outlet-Center sind kostenpflichtig. Wer länger als 90 Minuten bleibt, zahlt drei Euro.
Alle rund 3000 Besucherparkplätze vom Designer-Outlet-Center sind kostenpflichtig. Wer länger als 90 Minuten bleibt, zahlt drei Euro.

Im Stadtteil Wittorf sorgten die Autofahrer vor allem im Ochsenweg für Verärgerung. Damit ist dort nun Schluss.

Neumünster | Kleine Maßnahme – große Wirkung: Immer wieder parkten Besucher des Designer-Outlet-Centers (DOC) ordnungswidrig auf dem Grünstreifen oder am Rand des Ochsenwegs und des Redders – vor allem, aber nicht nur an besonderen Verkaufstagen. Das sorgte monatelang für Ärger in Wittorf, denn auch temporäre Halteverbote hätten zwar den Verkehrsfluss beruhigt, bildeten aber keine dauerhafte Lösung und wurden oft ignoriert, hieß es aus dem Stadtteilbeirat. Doch nun behindern neu aufgeschüttete Erdhaufen die Zufahrten in Richtung Einkaufsstadt. Mehr lesen: Designer-Outlet-Center Neumünster geht gegen wildes Parken vor TBZ hat gehandelt   „Das Technische Betriebszentrum hat hier gehandelt und mit einfachen Mitteln ein sehr gutes Ergebnis erzielt“, freuen sich Wittorfs Stadtteilvorsteherin Sabine Krebs und ihr Stellvertreter Hans-Jürgen Holland. Nur noch Radfahrer und Fußgänger können durch die links und rechts des Redders aufgeschütteten Hügel fahren, auf denen noch Rasen wachsen soll. Dadurch wird der Redder wieder zu dem, was er eigentlich immer war: ein idyllischer Weg für Wanderer.   Nachdem bereits Verkehrsschilder die Zufahrt von der Oderstraße in den Ochsenweg verbieten, sei diese zusätzliche Maßnahme ein weiterer Schritt, um des Parkproblems rund um die Einkaufsstadt im Industriegebiet Süd Herr zu werden. Seit Mai müssen Kunden durch das damals eingeführten Parkleitsystem zudem eine Schranke passieren, um auf den Parkplatz des DOC zu gelangen. Die Freiparkdauer hatte sich mit Einführung des Parkleitsystems aber von 90 auf 60 Minuten verkürzt. Das Tagesticket wurde zudem 50 Cent teurer und kostet nun 3,50 Euro. „Wir bekommen die Situation hier immer besser in den Griff“, sagt Sabine Krebs erfreut. ...

Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab (anschließend 8,90 €/Monat), um diesen Artikel zu lesen. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in unserer App stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.

Monatlich kündbar

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Hier anmelden »

Oder kostenlos bis zu drei Artikel in 30 Tagen lesen

Registrieren »

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen