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Stadtpräsident : Entsetzen in Neumünster: Friedrich-Wilhelm Strohdiek verstorben

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Plötzlich und unerwartet

von
erstellt am 14.Feb.2015 | 05:00 Uhr

Entsetzen in Neumünster: Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek ist am Donnerstag im Alter von 72 Jahren plötzlich verstorben. Das teilte die Stadt gestern mit.

Am 17. Juni 2008 wurde Friedrich-Wilhelm Strohdiek durch die Ratsversammlung zum Stadtpräsidenten der Stadt Neumünster gewählt. 2013 wurde er einstimmig im Amt bestätigt. Bereits von 2005 bis 2008 hatte sich der CDU-Politiker im Sozial- und Gesundheitsausschuss und von 2006 bis 2008 im Stadtteilbeirat Wittorf engagiert. In der Nachkriegsgeschichte der Stadt Neumünster ist es das erste Mal, dass ein Stadtpräsident im Amt verstorben ist.

„Die Mitglieder der Ratsversammlung sind zutiefst bestürzt und verlieren mit ihm einen engagierten, anerkannten Stadtpräsidenten, der über die Parteigrenzen hinweg hohe Wertschätzung genoss“, sagte der 1. Stellvertretende Stadtpräsident Bernd Delfs.

„Durch sein Wirken, das von hohem Sachverstand gekennzeichnet war, hat sich Friedrich-Wilhelm Strohdiek besondere Anerkennung und Wertschätzung erworben und sich um unsere Stadt verdient gemacht. Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger fanden bei ihm stets Gehör. Die Stadt Neumünster wird Friedrich-Wilhelm Strohdiek ein ehrendes Andenken bewahren“, sagte Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras.

Die Stadt legt ab Montag ein Kondolenzbuch im Rathausfoyer aus, in das sich die Bürger eintragen können.

Mit Rücksicht auf die Familie verschiebt der Courier eine größere Würdigung von Friedrich-Wilhelm Strohdiek auf einen späteren Zeitpunkt. Die Familie bittet, von Beileidsbekundungen abzusehen.

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