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Holsteinischer Courier

17. August 2017 | 22:00 Uhr

Dinner-Krimi : Entführung auf Plattdeutsch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gäste rätselten im Kontraste mit bei „Die Entführung der Lydia L.“

Neumünster | Am Sonntagabend fand im Restaurant Kontraste am Haart ein gelungener Mix aus spannender Unterhaltung und einem Drei-Gänge-Menü statt. Zum ersten Krimi-Theaterstück auf Plattdeutsch bekamen die gut 50 Gäste passende Speisen wie einen „mörderischen Gruß aus der Küche“ serviert.

Als Bühne für die beiden Schauspieler Kerstin Stölting und Dirk Bock diente der ganze Saal; zwischen den vier Akten des Krimis wurde serviert. Bereits zum sechsten Mal trat das Schauspiel-Duo mit dem Stück „Die Entführung der Lydia L.“ in Neumünster auf. „Wir sind in ganz Schleswig-Holstein unterwegs, aber hier ist es immer schön. Heute spielen wir zum ersten Mal auf Plattdeutsch, denn wir haben gemerkt, dass das sehr gefragt ist“, erklärte Dirk Bock, der den Ehemann von Lydia L. spielt. Beide Schauspieler interagierten gekonnt mit dem Publikum, das nur wenige Zentimeter entfernt saß.

Zu Beginn übernahm die Zuschauerin Rita Howe (75) aus Tungendorf eine kleine Rolle und wurde als Kellnerin in das Stück eingebunden. „Meine Freundinnen haben mich vorgeschlagen“, erzählte sie lachend und ergänzte: „Es ist zwar etwas schwierig, meinen Einsatz zu finden, aber es macht Spaß.“

Nach dem ersten Akt, in dem sich Martin Lautenbach und die geheimnisvolle Fremde Simone Stahl durch einen vermeintlichen Zufall in einem Restaurant treffen, ging das Rätselraten im Publikum los: Wer hat Lydia L. entführt? Was hat Simone Stahl damit zu tun? Ist es am Ende doch der eigene Ehemann, der hinter der Entführung steckt? Die Zuschauer konnten bei einem Gewinnspiel mitmachen und aufschreiben, wie der Krimi ihrer Meinung nach ausgeht. „Aber bisher lagen erst zwei Leute mit der Auflösung richtig“, verriet Dirk Bock.

An den Tischen wurde diskutiert und sich über den Krimi ausgetauscht. Auch Kerstin Wiese (46) und Svenja Göttsche (46) hatten eine Vermutung. „Ich glaube, dass Simone und Lydia unter einer Decke stecken“, erzählte Svenja Göttsche. Die Tischnachbarin Marlis Mühr (71) stimmte zu; ihr Mann Manfred Mühr (76) fand auch noch etwas Anderes merkwürdig: „Die erzählen sich gleich so viel, obwohl sie sich durch Zufall treffen.“

Am Ende des Dinner-Krimis erwartete die Gäste eine überraschende Wendung und sogar ein Mord. Wer mehr erfahren möchte, kann sich schon zum nächsten Dinner-Krimi im Kontraste unter Tel. 4 75 48 eine Karte sichern. Der Termin im Herbst steht aber noch nicht genau fest.

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erstellt am 25.Apr.2017 | 11:21 Uhr

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