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Hommage an Peter Alexander : Ensemble eroberte die Zuschauerherzen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das Musical „Servus Peter“ begeisterte 400 Zuschauer im Theater der Stadthalle.

Neumünster | Eine Zeitreise in die beschauliche Welt der 50er-Jahre und zugleich eine Hommage an die Filme mit Peter Alexander erlebten am Sonnabendnachmittag knapp 400 Besucher im Theater der Stadthalle. Mit dem Heile-Welt-Musical „Servus Peter“ lud das sechsköpfige Ensemble um Peter Grimberg die begeisterten Zuschauer ein, in dem legendären Biergarten des österreichischen Gasthofs „Im weißen Rössl“ Platz zu nehmen.

Wie schon der vor fünf Jahren verstorbene österreichische Schauspieler und Entertainer Peter Alexander in der 1960 gedrehten Heimatkomödie „Im weißen Rössl“, musste nun auch in der Musical-Adaption Peter Grimberg als Kellner unter der zunächst unerwiderten Liebe zu seiner Chefin leiden. Wirtin Mariandl (schön und mit Charme: Sabine Murza) hat es nämlich auf den Dauergast Dr. Schiefer (souverän: Dieter Grimberg) abgesehen und will ihn sogar aufgrund von Platznot in ihrem Zimmer unterbringen. Da reicht es dem liebeskranken Peter und eine Reihe harmloser Ränkespiele beginnt.

Um die überschaubare Handlung platzierten die überzeugenden Darsteller immer wieder bekannte Lieder von Peter Alexander, Caterina Valente und Heinz Erhardt. Für viel Gelächter sorgten regelmäßig die Auftritte des bierseligen Kellners Heinz: Wie der gestandene Unterhalter Horst Freckmann mit Mutterwitz und komödiantischem Talent Heinz Erhardts Dichtkunst, zum Beispiel „Die Made“, zum Besten gab, war einfach befreiend komisch. Auch seine Gänge durch die Publikumsreihen und die charmanten Stegreifwitze kamen gut an.

Und natürlich auch der Mime des großen Entertainers selbst, der österreichische Schauspieler Peter Grimberg, hat seine Sache super gemacht. Sowohl gesanglich als auch sprachlich und spielerisch eroberte er die Herzen der Zuschauer von Beginn an. „Er hat ja auch noch Ähnlichkeit mit dem Peter Alexander“, stellte Besucherin Margrid Bergau (76) aus Neumünster begeistert in der Pause fest. „Er war unser Liebling früher. Bei den Liedern kommen schöne Erinnerungen hoch“, ergänzte ihre Freundin Ursula Schramm (81).

Viel zum Gelingen des unterhaltsamen Schauspiels trug auch das liebevolle Bühnenbild bei, wie etwa die Projektion des idyllischen Wolfgangsee oder die schöne Kulisse des Gasthofs.

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