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CDU-Generalsekretär Tauber : Energiewende, Bildung und Beiträge

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Dr. Peter Michael Tauber, Bundes-Generalsekretär der CDU, stellte die Leitlinien seiner Partei vor.

Neumünster | Die Landtagswahl rückt näher, und im Kampf um Wählerstimmen werben die Parteien mit Polit-Prominenz: Nachdem sich bereits am Freitagnachmittag der CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther in Neumünster sehen ließ (der Courier berichtete), lud die Partei am Abend Dr. Peter Michael Tauber ins Schwalebräu-Haus ein. Gut 40 Gäste kamen an die Brachenfelder Straße zum Polit-Plausch mit dem Bundes-Generalsekretär der CDU.

Eingeladen hatten Landtagskandidat Wolf Rüdiger Fehrs und Bundestagskandidatin Melanie Bernstein. In gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre stellte Peter Tauber die Themen Energiewende, Bildung und Infrastruktur dar, um sich anschließend Publikumsfragen zu stellen und in Tischgesprächen den Wählern nahe zu kommen. Mit Kritik an der Landesregierung und dem SPD-Ministerpräsidenten Torsten Albig sparte der 42-jährige Reserveoffizier nicht. Zum Thema Energiewende stellte er für das an Windrädern reiche Schleswig-Holstein fest: „Wir brauchen ein Gesamtkonzept für die Energiewende, damit nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht. Schleswig-Holstein braucht eine starke Stimme, Herrn Albig hört man in Berlin nicht.“

Für konkrete Anliegen in Neumünster trat Wolf Rüdiger Fehrs ans Mikrofon und brachte auch das Dauerstreitthema Straßenbaubeiträge auf den Tisch: „Die müssen wir anders finanzieren. So, wie es zurzeit läuft, ist es ein Paradebeispiel für eine grandiose Ungerechtigkeit.“ Außerdem stellte sich Fehrs eindeutig gegen Zwangsfusionen von Gemeinden: „Der Südschleswigsche Wählerverband SSW hat es in seinem Programm. Wir müssen das verhindern.“

Einer der wenigen jungen Besucher war Simon Ladewig (18). Er hat im vergangenen Jahr an der Freiherr-vom-Stein-Stein-Schule seinen Realschulabschluss gemacht und interessierte sich besonders für das Thema Bildung. Ladewig wollte von Peter Tauber wissen, was für das Abitur nach neun Jahren spricht. „G  8-Schülern fehlt die Zeit. Gymnasien, die nach acht Jahren das Abitur anbieten, müssen Lerninhalte rauswerfen. Eigentlich müssten wir aber mehr hinein nehmen“, lautete die Antwort des promovierten Historikers Tauber. Simon Ladwig war mit dem Abend zufrieden: „Ich schwanke noch zwischen CDU und SPD. Beim Thema Bildung hat mich bisher die SPD mehr überzeugt, aber ich muss den Abend erst einmal sacken lassen.“

Die musikalische Unterhaltung im Schwalebräu-Haus kam von der Michael-Weiss-Jazzband.

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