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Holsten-Galerie : Endgültig: ECE-Baugenehmigung ist durch

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Diverse Verordnungen und sogar schon der neue Gänsemarkt: Alles ist in elf dicken Aktenordnern geregelt. Der Anbau am Courier-Haus wird abgerissen.

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erstellt am 28.Feb.2014 | 05:00 Uhr

Neumünster | Eine Einkaufsgalerie ist kein Einfamilienhaus. Darum hat allein schon die Baugenehmigung ein ganz anderes Kaliber: Sie besteht aus elf dicken Ordnern und zwei Dutzend Bescheiden – inklusive der Genehmigung für das Parkhaus an der Kaiserstraße. Am Mittwoch hat die Stadtverwaltung sie an Bauleiter Georg Monheim von ECE überreicht. Jetzt gibt es endgültig kein Zurück mehr.

Eingeflossen sind Belange des Naturrechts, des Schallschutzes und der Bauordnung. Auch der Schutz von denkmalgeschützten Gebäuden in der Nachbarschaft sowie der Kirche St. Maria-St. Vicelin wurde berücksichtigt und vorgeschrieben. Zudem enthalten die Ordner diverse Anordnungen zur Erschließung sowie die Vorgaben für die neue Gestaltung des Gänsemarktes und die Begrünung des Parkhauses.

Die Holsten-Galerie wird für rund 145 Millionen Euro zwischen Bahnhof und Gänsemarkt errichtet. Ab Herbst 2015 sollen sich rund 90 Geschäfte, Cafés, Restaurants und Dienstleistungsbetriebe präsentieren. Die Verkaufsfläche von rund 21 500 Quadratmeter verteilt sich auf zwei Ebenen. Auf dem Dach und im Parkhaus Kaiserstraße werden zusammen rund 950 Parkplätze geschaffen (der Courier berichtete).

Die ECE hat versprochen, die Bürger vor und während der Bauphase über den Ablauf zu informieren. Darum ist im März eine Informationsveranstaltung geplant (der genaue Termin steht noch nicht fest). Das Baubüro hat ECE in der Fabrikstraße 21 eingerichtet. Dort stehen die Projektleiter Eberhardt Sturm und Georg Monheim den Nachbarn unter der Rufnummer 8 53 50 ab 1. März für Fragen zur Verfügung. ECE-Projektdirektor Marcus Janko: „Wir danken der Stadt und allen Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. Wir werden alle erdenklichen Schritte unternehmen, um die Belastung mit Lärm und Schmutz für die Anwohner möglichst gering zu halten.“

 
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