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Holsteinischer Courier

18. August 2017 | 01:46 Uhr

Einfeld : Ende für den Schleichweg

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das TBZ hat gestern am Eichhofweg eine Schranke montiert

Neumünster | Der Eichhofweg ist als Schleichweg und Abkürzung von der alten Rendsburger Straße zum Roschdohler Weg in Einfeld bald Geschichte. Peter Denz, Viktor Kaufmann, Andy Mühling und Andreas Pries vom Technischen Betriebszentrum (TBZ) montierten gestern zwei Halbschranken nahe der Brücke über den Autobahnzubringer. Sie sollen die verbotene Durchfahrt wirksam verhindern.

Die Schranken stehen noch eine Woche offen, bis alle 14 Landwirte, die hier ihre Felder haben, den Dreikantschlüssel zum Öffnen bekommen haben. „Die Schranke war nötig“, sagte Einfelds Stadtteilvorsteher Sven Radestock. Die Stadt hatte den Eichhofweg gesperrt, damit hier keine unerwünschte Abkürzung über das neue Gewerbegebiet zur Autobahn entsteht. „Aber das Durchfahrverbot wurde ständig missachtet“, sagte Radestock.

Wie zur Bestätigung bretterten während der etwa zehn Minuten dauernden Montage der Schranken ein Pkw und ein Lieferwagen mit Hamburger Kennzeichen mit hohem Tempo durch den Eichhofweg und an den TBZ-Arbeitern vorbei. Es gab schon Anfragen besorgter Radfahrer und Fußgänger, teilte Andreas Pries mit. Er kann die Skeptiker beruhigen: Für Radler und Spaziergänger bleibt der Eichhofweg passierbar. Die Halbschranken sind etwa einen Meter versetzt und haben einen Durchlass in der Mitte. Die Landwirte wollen allerdings noch Findlinge links und rechts der Straße ablegen, damit die Schranken nicht von Autos umkurvt werden.

Wie sich die Sperrung des Eichhofwegs auf den Stoverbergskamp auswirkt, will sich der Stadtteilbeirat ganz genau ansehen. Er hat sich auch hier für eine Sperrung ausgesprochen, die Polizei plädiert eher für eine Einbahnstraßenregelung. Auch damit könnte sich Sven Radestock anfreunden.

Die Stadt hat indessen eine ihrer mobilen Geschwindigkeitsmesstafeln am Stoverbergskamp aufgestellt, um die Verkehrsströme und das Tempo der Autofahrer zu messen. „Wir als Stadtteilbeirat schauen da ganz genau hin, damit sich an der Waldorfschule und für die Anlieger kein weiterer Gefahrenpunkt auftut“, sagte Sven Radestock. 

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erstellt am 20.Apr.2016 | 07:45 Uhr

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