Empfang als Dank für die Helfer

Entertainer Sebastian Arp (rechts) aus Wankendorf unterhielt die Gäste beim Empfang  im FEK mit Show und Charme. Foto: Voiges
Entertainer Sebastian Arp (rechts) aus Wankendorf unterhielt die Gäste beim Empfang im FEK mit Show und Charme. Foto: Voiges

80 ehrenamtliche Kräfte kamen zur Feier in die Cafeteria des Friedrich-Ebert-Krankenhauses / Viel Lob für den Einsatz

shz.de von
14. Januar 2013, 09:00 Uhr

Neumünster | "Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind aus dem Klinkalltag nicht wegzudenken, und ihre Leistungen gehen dabei weit über die technische Hilfestellung hinaus", erklärte Gerd Achtenberg, Prokurist des Friedrich-Ebert-Krankenhauses (FEK), beim Empfang von mehr als 80 Ehrenamtlichen am Freitag in der Cafeteria des Krankenhauses.

"Es ist ein gutes Gefühl für uns, dass es Sie an unserer Seite gibt", sagte Achtenberg weiter. Ebenso dankbar für den Einsatz der freiwilligen Mitarbeiter zeigte sich auch Dr. Werner Hofmann, Chefarzt der Klinik für Geriatrie und Früh-Rehabilitation. "Es ist mir eine Ehre, Ihre Arbeit zu würdigen. Die positive Ausstrahlung, die das FEK für die Patienten hat, ist maßgeblich Ihrem Engagement zu verdanken", führte Hofmann aus.

Insbesondere die unterstützende Mitarbeit der Helfer als Co-Therapeuten in der Beobachtung und Begleitung der Patienten lobte der Chefarzt. "Das Verständnis für die Mitarbeiter des Krankenhauses und die Patienten machen Sie zu einer unschätzbaren Hilfe für alle Beteiligten", erklärte er überzeugt.

Zurzeit wirken am FEK mehr als 30 Frauen im Patientenbetreuungsdienst, 16 Ehrenamtliche hat die Kinderbetreuung unter dem Motto "Oma, Hund & Co.", und rund 20 Mitarbeiter engagieren sich in der Hospizarbeit. Zudem arbeiten 20 Freiwillige in der evangelischen Krankenhausbücherei ,und für das Sammeln von medizinischen Altgeräten sind zwei Helfer im Einsatz.

Zu den Begründungen für das private Engagement gehören oft eigene Erfahrungen aus dem Berufs- und Privatleben, aber auch der Anspruch, sich in der Freizeit einer sinnvollen Aufgabe zu widmen. "Ich habe schon immer ehrenamtlich gearbeitet. Und hier sind wir diejenigen, die nicht in Weiß sind. Das tut so manchem Patienten einfach gut", erzählt Heike Hebel (61) aus Einfeld über ihren Dienst in der Patientenbetreuung.

"Ich habe selber Enkel, und ich spiele gern", berichtet auch Gunter Buß (66) aus Neumünster, der als "Opa", gemeinsam mit Horst Bülck (84), die kleinen Patienten besucht, um sie ein wenig abzulenken. "Und wir spielen nicht nur Mensch ärgere Dich nicht, sondern lernen mit neuen Spielen auch immer noch etwas dazu", ergänzt dieser schmunzelnd.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen