Letzte Fähre am Dienstagabend : Elbfähre Brunsbüttel-Cuxhaven stellt Betrieb vorerst ein

Gähnende Leere am Dienstagabend am Fähranleger.
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Gähnende Leere am Dienstagabend am Fähranleger.

Nach Informationen von shz.de fahren am Dienstagabend die letzten Fähren. Die Zukunft der Linie ist ungewiss.

shz.de von
28. Februar 2017, 18:46 Uhr

Brunsbüttel | Das Aus für die Elbfähre zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven ist gekommen. Nach Informationen von shz.de ruht der Fährverkehr ab Mittwoch komplett. Bereits in der Vorwoche war die „Grete“ wegen eines vermeintlichen technischen Defekts ausgefallen. Die Eigentümer haben die Fähren bis auf Weiteres stillgelegt. Am Dienstagabend teilte die Reederei auf Twitter die Einstellung des Fährbetriebs mit.

 

Seit dem 20. August 2015 pendelten die Fähren regelmäßig und stellten so eine Alternative zur Fährverbindung Glückstadt-Wischhafen und der Verkehrsroute über die A7 durch den Elbtunnel in Richtung Niedersachsen dar.

„Die Verträge sind ausgelaufen und die Schiffe wurden an die Eigentümer zurückgegeben“, sagt Elb-Link-Betriebsleiter Bernd Bässmann. Er arbeitet inzwischen fieberhaft an einem Notfallplan. „Wir sind in Gesprächen mit Niedersachsen und privaten Investoren“, erklärt er. Derzeit liegen beide Schiffe in Cuxhaven. „Ich hoffe, wir bekommen zumindest vier Abfahrten pro Tag hin“, hofft Bässmann. „So könnten wir zumindest unseren Frachtkunden eine Verbindung gewährleisten.“

Bilder aus besseren Tagen:  Die beiden Doppelend-Fähren sind derzeit außer Betrieb.
Foto: Elb-Link
Bilder aus besseren Tagen: Die beiden Doppelend-Fähren sind derzeit außer Betrieb.

Erst in der vergangenen Woche war die Elb-Link-Reederei Spekulationen um ein Aus entschieden entgegengetreten und hatte eine Garantie für den Fortbestand der Linie Brunsbüttel-Cuxhaven gegeben.

Ungewiss ist somit auch die Zukunft der 52 Angestellten. Ob die Verbindung ihren Betrieb wieder aufnehmen wird ist nicht sicher. Fakt ist: In den kommenden Tagen fährt kein Schiff zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven.

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