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Sponsoren gesucht : Eisbahn steht wieder auf der Kippe

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Stadt sucht dringend weitere Investoren, um das knapp 60 000 Euro teure Spektakel auf die Beine stellen zu können. Die Überdachung kommt nicht.

shz.de von
erstellt am 04.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Neumünster | Sie soll auch in diesem Jahr das Zentrum des Weihnachtsmarktes bilden, doch ob die Eisbahn auf dem Großflecken aufgebaut wird, ist wieder einmal fraglich. „Es fehlen dringend noch Sponsoren“, sagt Thorben Pries, Büroleiter von Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras.

Jeweils zwischen 56  000 und 62  000 Euro kostete das rutschige Vergnügen für große und kleine Kufenflitzer in den vergangenen vier Jahren. Allein zwei Kühlaggregate verbrauchten dabei rund 10  000 Euro. Die Stadt zahlte so gut wie nichts, da ein kostendeckender Betrieb vereinbart ist. Das Geld kam von Schaustellern und Sponsoren, die im Gegenzug Werbeflächen an den Banden der 375 Quadratmeter großen Anlage und auf Prospekten erhalten. „Die Akquise gestaltet sich dieses Jahr schwierig“, sagt Thorben Pries.

Nach Courier-Informationen sind einige bisherige Sponsoren abgesprungen. Damit ist auch noch unklar, ob das beliebte Eisstockschießen für Firmen und Vereine vom PSV stattfinden kann. Wer das Eisvergnügen unterstützen will, kann sich bei Stadtsprecher Stephan Beitz unter Tel. 942-2660 oder Kirsten Gerlach, Tel. 942-2764 im Rathaus melden.

Vom Tisch sind damit erstmal auch Ideen, die Eisbahn zu überdachen wie etwa in Kiel. „Das wird zu teuer“, sagt Stephan Beitz.

Gesichert ist hingegen das Weihnachtsdorf, das in diesem Jahr seine zehnte Auflage feiert. „Zum Jubiläum gibt es mehr Licht, mehr Girlanden und mehr Live-Musik“, verspricht Veranstalter Ingo Kluge. Auf dem Nordteil des Großfleckens sollen auf dem traditionellen Holzschnitzel-Boden werden wieder zwölf Hütten, ein Grill, ein Ausschank, ein Feuerplatz und das Musikzelt errichtet werden. Neben Wolle und Geschenkartikeln bieten die Händler unter anderem Mutzen, Wurst, Glühwein und verschiedene Weihnachtsaccessoires an.

Nicht fehlen darf im Dorf das vom Holsteinischen Courier präsentierte geschmückte Bürgerhaus, das Kitas, Schulen, Vereine, Institutionen, Kirchen und Privatpersonen für ein oder mehrere Tage gegen ein kleines Standgeld nutzen können. Hier sind allerdings nur noch ganz wenige Termine frei. „Schon im Sommer war fast alles ausgebucht“, sagt Ingo Kluge. Interessenten für die letzten Plätze können sich unter Tel. 0172 / 45  791  00 an ihn wenden.

Ein Krippenhaus wird es wie im vergangenen Jahr nicht mehr im Weihnachtsdorf, sondern auf dem Markt der Schausteller geben. Dort warten wieder lebensgroße Figuren. Außerdem gibt es den bekannten Mix aus Karussells, Spiel- und Punschbuden.

Der Nikolaus hat gegenüber dem Courier seine Teilnahme zugesagt. Da er nach der langen Reise immer sehr müde ist, wird er voraussichtlich am 6. Dezember auf dem Rathaus-Balkon geweckt werden müssen, um dann Süßigkeiten an die Kinder zu verteilen.

 

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