Todesursache : Eisbär Knut starb an einer Hirnhautentzündung

Eisbär Knut als süßes Neugeborenes.
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Eisbär Knut als süßes Neugeborenes.

Ein Virus löste offenbar die Krankheit aus / Wissenschaftler forschten fast drei Jahre

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06. Januar 2014, 05:00 Uhr

Fast drei Jahre nach dem Tod von Knut steht die Todesursache zumindest in Teilen fest. Laut wissenschaftlicher Untersuchung von deutschen und amerikanischen Forschern soll der ursprünglich dem Tierpark Neumünster gehörende Eisbär im März 2011 im Berliner Zoo an einer Hirnhautentzündung verstorben sein – ausgelöst durch eine Virusinfektion. Woher der Virus kam, bleibt demnach aber weiter unklar.

Anfang Dezember 2006 wird Knut im Berliner Zoo geboren und avanciert mit seinem Pfleger Thomas Dörflein schnell zum Medienstar. Weil sein Vater Lars eine Leihgabe des Tierparks ist, gehört sein erstgeborener Sohn aber vertraglich der Einrichtung an der Geerdtsstraße. Doch die Berliner weigern sich, etwas von den Millionen durch die Vermarktung des Eisbären an Neumünster abzugeben. Es kommt zum Prozess. Im Sommer 2009 spricht das Berliner Landgericht dem Tierpark 430 000 Euro zu. Gleichzeitig gehen damit sämtliche Rechte an Knut an den Zoo in der Hauptstadt über. Keine zwei Jahre später stürzt der Eisbär plötzlich in sein Becken und ertrinkt.

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