Kaiserstrasse : Einzelne Fahrer verirrten sich im Sackgassen-Dschungel

Keine gute Idee: Dieser Fahrer aus Baden-Württemberg hatte sich     an der Kaiserstraße im Gewirr der Sackgassen-Enden  verfahren. Er nutzte schließlich vor dem Zob mehrfach den Gehweg, um die Absperrung zu umrunden.
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Keine gute Idee: Dieser Fahrer aus Baden-Württemberg hatte sich an der Kaiserstraße im Gewirr der Sackgassen-Enden verfahren. Er nutzte schließlich vor dem Zob mehrfach den Gehweg, um die Absperrung zu umrunden.

Die Kaiserstraße ist seit gestern (wie angekündigt) zur Sackgasse umfunktioniert. Für manch auswärtigen Fahrer wurde es problematisch.

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04. September 2014, 06:00 Uhr

Neumünster | Die Kaiserstraße ist seit gestern (wie angekündigt) zur Sackgasse umfunktioniert. Zwar blieb das große Verkehrs-Chaos durch die Sperrung des Abschnitts hinter dem Finanzamt aus, aber Ortsunkundige hatten ihre Schwierigkeiten und suchten an allen Enden den Ausgang. Denn kein Navigationsgerät kann momentan ahnen, dass die Kaiserstraße zurzeit Sackgasse ist. Die Parkhaus-Baustelle kann in den kommenden zwei Wochen nicht mehr umrundet werden (der Courier berichtete).

Am Taxistand am Anfang der Kaiserstraße war die neue Verkehrsführung ein großes Gesprächsthema. Zwar hatten die Fahrer keinerlei größere Staus oder riskante Verkehrssituationen beobachtet, aber für die kommenden Tage befürchten sie noch ein Chaos. „Am Mittwoch, wenn nachmittags die Ärzte und das Rathaus zu sind, ist ohnehin in der Stadt nichts los. Das kommt bestimmt noch dicker“, war die einhellige Meinung. Unisono bemängelten die Fahrer, dass das Sackgassenschild am Finanzamt recht klein und unauffällig ausgefallen sei.

Das hatte ein Fahrer aus Baden-Württemberg offenbar tatsächlich übersehen. Er fuhr am Sackgassenstummel vor dem Busbahnhof über den Gehweg und somit an der Absperrung vorbei. Verunsichert wendete er auf dem Zob und rangierte erneut über den Gehweg zurück in die Kaiserstraße.

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