Neue Wählergemeinschaft : Einwohner für Aukrug wurde gegründet

Andreas Rieper zeigt auf das Logo der Wählergemeinschaft Einwohner für Aukrug (EFA). Er ist  bereit, den Vorsitz zu übernehmen.     Foto: Böge
Andreas Rieper zeigt auf das Logo der Wählergemeinschaft Einwohner für Aukrug (EFA). Er ist bereit, den Vorsitz zu übernehmen. Foto: Böge

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09. Februar 2013, 08:51 Uhr

AUKRUG | Mit der neu gegründeten Wählergemeinschaft Einwohner für Aukrug (EfA) meldet sich in der Gemeinde eine weitere politische Kraft zu Wort. Auf Initiative des ehemaligen CDU-Ortspolitikers Gerd Looft-Böttiger fanden sich 20 Aukruger am Donnerstag im Restaurant Boxberg ein, um frischen Wind in die Kommunalpolitik zu bringen. Vorrangiges Ziel der Mitglieder ist es, frei von Fraktionszwängen für mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei der Umsetzung der politischen Ratsbeschlüsse zu sorgen.

Das neue Team will die sachpolitischen kommunalen Entwicklungen außerhalb der traditionellen Parteienlandschaft mitgestalten. Die Erhebung eines Mitgliedsbeitrages ist nicht vorgesehen. "Mir ist die Zukunftsplanung besonders wichtig", sagte zum Beispiel der Aukruger Carsten Kreutz (40). "Mein Anspruch ist es, die Aukruger generationsübergreifend an den Entscheidungen teilhaben zu lassen", meinte Andreas Rieper (44), der sich auch bereit erklärte, in verantwortlicher Position dazu beizutragen. Der Drucker ist nicht abgeneigt, sich auf der Mitgliederversammlung (voraussichtlich am Donnerstag, 7. März, 19.30 Uhr), auf dem Boxberg zum Vorsitzenden der Wählergemeinschaft wählen zu lassen. Dann sollen auch die neun Direkt- sowie acht Listenkandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai nominiert werden. Die Liste muss bis zum 15. März in der Hohenwestedter Amtsverwaltung vorliegen. Derzeit sind im Aukruger Gemeindeparlament neun CDU-Mitglieder, vier Sozialdemokraten, drei Mitglieder der Aukruger Interessengemeinschaft (AI) sowie ein FDP-Ortspolitiker vertreten. Den Liberalen fehlen die Kandidaten. Sie werden bei der Kommunalwahl nicht antreten.

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