Einradfahrer glitten den Waldweg hinab

Laura Garbs (links) und Jule Segebrecht machen sich gemeinsam auf die abfallende Strecke.
Laura Garbs (links) und Jule Segebrecht machen sich gemeinsam auf die abfallende Strecke.

shz.de von
28. September 2013, 10:43 Uhr

Glück mit dem Wetter hatten die Einradfahrer des Sportvereins Boostedt am vergangenen Wochenende. Es war bewölkt, aber es blieb trocken. So musste das „Downhillgliden“ auf der Straße Waldweg nicht wie im Vorjahr abgesagt werden. Die Leiterin der Jugendabteilung der Einradfahrer, Marie Reich, hatte nach der Strecke am Tegelbarg vor zwei Jahren jetzt diese neue Abfahrt ausgesucht. „Ich achte immer darauf, dass die Strecke nicht zu steil ist, dass die Straße möglichst keine Schäden oder andere Unebenheiten aufweist und dass man alles gut absichern kann“, erklärte Marie Reich.

Bei der Sportart „Downhillgliden“ gibt es zunächst einen Startbereich von fünf Metern, in dem die Teilnehmer auf ihren Einrädern Anlauf nehmen. Dann werden beide Füße von den Pedalen genommen und auf die Gabel des Einrads gestellt. Um Gleichgewicht zu halten und zu bremsen, legen die Fahrer eine Fußsohle auf den Reifen. So können sie verhindern, dass sie nach vorne oder nach hinten wegkippen.

Neben dem Helm ist es Pflicht, vor dem Starten Knie-, Hand- und Ellenbogenschützer anzulegen. Rund 15 Einradfahrerinnen wagten sich auf die Abfahrt auf der Straße Waldweg.

Gleichzeitig sammelten die Boostedter Einradfahrer Geld für die Klinik–Clowns. In verschiedenen Geschäften und Vereinsheimen Boostedts waren bereits im Vorfeld Sammelbüchsen aufgestellt worden. Insgesamt kamen 305 Euro zusammen, die heute den Klinik-Clowns im Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster übergeben werden sollen.



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