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Walther-Lehmkuhl-Schule : Einmal tauchen, bitte: Drucker wurden gegautscht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Landesberufsschule für Medien und Drucktechnik feierte ihr 30-jähriges Bestehen mit prominenten Gästen

Die Landesberufsschule für Medien und Drucktechnik (LBS) feierte am Freitag ihr 30-jähriges Bestehen mit prominenten Gästen. Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras ging darauf ein, dass Neumünster zwar eine Universität fehle, es diesen Mangel jedoch mit „den sehr wichtigen, regionalen Berufsbildungszentren wieder wett machen kann“. Der Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Kiel, Klaus Hinrich Vater, betonte die Wichtigkeit von dualen Ausbildungen, um an Fachkräfte zu gelangen. Der demografische Wandel werde ansonsten dazu führen, dass der Fachkräftemangel sich noch verstärke. Bildungsministerin Waltraud Wende beschrieb in ihrer Rede den Wandel in der Branche der Medien- und Drucktechnik. Innovationen seien wichtig, und man müsse sich auf Neues einlassen können, nur dann sei Fortschritt möglich.

Neben dem Jubiläum wurde auch der ehemalige Abteilungsleiter der Landesberufsschule, Carl Hencke, in den Ruhestand entlassen und sein Nachfolger, Wilfried Kusterka, im Amt begrüßt. Beide arbeiten seit 30 Jahren, also vom ersten Tag an, an der LBS. „Carl Hencke wird zunächst noch weiter unterrichten, bis einige Kolleginnen aus dem Mutterschutz zurück sind“, sagte Udo Runow, Schulleiter der Walther-Lehmkuhl-Schule.

Gegen Ende der Veranstaltung fand das traditionelle Gautschen statt. Das Gautschen bezeichnet das dreifache Eintauchen der Jung-Gesellen in eine Wanne mit Wasser und geht zurück auf Johannes Gutenberg, den Erfinder des Buchdrucks. Zur Freude der Umstehenden wurden zehn fertige Azubis gegautscht: Carina Birkholz, Daniel Trede, Kim Kira Jessen, Franziska Felgow, Stefan Zarske, Nina Sickmann, Miriam Richter, Ines Baier, Carsten Böttger und Anke Fründt.

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erstellt am 02.Sep.2013 | 07:30 Uhr

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