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Grossenaspe : Einmal durch das Auge des Wolfes sehen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

4000 Menschen besuchten die Wolfsnächte im Wildpark Eekholt.

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2014 | 05:00 Uhr

Auch wenn die Wolfsnächte am vergangenen Wochenende im Wildpark Eekholt eher nasskalt ausfielen, konnten die Wölfe Lena, Mascha, Janosch und Alexander viele Besucher in Augenschein nehmen. Rund 4000 große und kleine Wolffans hatten sich die Gummistiefel angezogen und sich auf den Weg nach Großenaspe gemacht.

„Unsere Besucher sind allesamt wetterfest. Sie kommen bei jedem Wetter und haben hier trotzdem ihren Spaß“, wusste dazu auch der Wildpark-Geschäftsführer Wolf Gunthram Freiherr von Schenck aus Erfahrung zu berichten.

Bestätigt wurde dies auch von Maren und Heinz Klos, die mit ihren Kindern Maya (4) und Torben (10) am Sonnabend die Wolfsnächte besuchten. „Wir haben uns ordentlich eingepackt und den Kindern ist das Wetter bei den vielen Angeboten hier sowieso egal“, meinten die beiden Rendsburger gut gelaunt.

Zum vielfältigen Programm rund um das Thema Wolf gehörten auch in der 19. Auflage der Veranstaltung wieder zahlreiche Mitmachaktionen. Unter anderem galt es hier bei der Wolfsrallye knifflige Fragen zu beantworten, und im Wildtierlabor konnten Interessierte einmal einen Blick durch ein Wolfsauge wagen. Am Feuer in der Jurte las Heide Hansen spannende Waldgeschichten vor, und mit Stockbrot, Suppe und Würstchen wärmten sich die Besucher auf.

Besonders gut besucht war auch das Lager des Schlittenhunderudels von Bernd Fedder und seiner Frau Levke Erichsen. Wenn die beiden Plöner mit ihrem Gespann starteten, säumten viele Zuschauer die Strecke. Und viele staunten nicht schlecht über die Geschwindigkeit und die Freude, mit der die quirligen Hunde sich ins Zeug legten. Rund um das Wolfsgehege standen die Wolfsbetreuer und weitere Informationsstände, um Fragen zu beantworten.

Immer wieder erreichen die Wolfsbetreuer auch Hinweise auf Wolfsbeobachtungen. Da der Wildpark auch Wolfsinformationszentrum Schleswig-Holstein ist, fließen hier alle Informationen zusammen. Von Eekholt aus wird den Hinweisen nachgegangen, mögliche Wolfsrisse werden untersucht, und es wird aufklärende Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Fachmann von Schenck hält es für möglich, dass sich der Wolfsnachwuchs, der zurzeit in Niedersachsen heranwächst, unter Umständen im Frühjahr auf den Weg nach Schleswig-Holstein machen könnte.





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