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Historisches Foto : Eingemeindung wegen der Fabrik

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Lederfabrik Köster weckte schon 1938 Begehrlichkeiten. Das restliche Gadeland wurde erst 1970 eingemeindet

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2014 | 05:00 Uhr

Neumünster in Schwarz-Weiß: Von Verkehrsdichte ist die Segeberger Straße auf diesem Foto aus den 1950er-Jahren noch weit entfernt. Vor der Brücke über den Geilenbek verkündet ein Schild, dass es noch zwei Kilometer bis zur Innenstadt von Neumünster sind. Der frühere Courier-Fotograf Walter Erben hat hier – an einem Wintertag mit Schneeresten – in Blickrichtung Norden fotografiert. Auf der rechten Seite biegt hinter dem Ortsschild die Straße Am Geilenbek ab. Links sind der Schornstein und die Fabrikgebäude der früheren Lederfabrik Emil Köster AG zu sehen. 1921 hatte der Lederfabrikant die damals noch auf Gadelander Gebiet stehenden Gebäude einer früheren Nesselfabrik übernommen. Nach einem Großfeuer 1937 entstand an dieser Stelle ein völlig neues Werk. Es war in erster Linie diese erfolgreiche Fabrik, die die Eingemeindungswünsche bei der Stadt Neumünster geweckt hatten. Im April 1938 wurde das Gadelander Gebiet zwischen der Kaserne und dem Geilenbek der Stadt angegliedert. Im Januar 1967 wurde bei der Emil Köster AG das letzte Fell bearbeitet. Seit 1999 wird das Gelände unter dem Namen „Störpark“ als Einkaufs- und Dienstleistungszentrum geführt.

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