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Einfelder Wirtschaft spendete Fahrradhelme für die Jüngsten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wenn es um die Sicherheit der Jüngsten geht, lassen sich Einfelder Unternehmen nicht lumpen. Insgesamt 2397 Euro spendeten Walter Schröder Erdarbeiten, die Provinzial Einfeld, die Firma Imkus, Michel Bau, das Autohaus Oswald, die Waschanlage am A&B Center, die Einfelder Apotheken, der Buurn Bäcker, die Fahrschule Koch, Derbe Sports, das Restaurant Schanze am See, Lütjens Bierstuben, der Einfelder Tierfutter- und Gartenmarkt sowie die Firma Johann Harder. Ein stolzer Betrag, den die Initiatoren der Helmaktion, Frank Kickbusch und Hans-Joachim Genz, dankend annahmen, um 60 hochwertige Fahrradhelme zu kaufen. Gestern übergaben sie die Schutzhelme während einer kleinen Feier an die Erstklässler.

„Mit unserer Aktion wollen wir die Akzeptanz von Fahrradhelmen erhöhen“, beschreibt Kickbusch sein Anliegen. Als der Oberkommissar vor sechs Jahren auf die Einfelder Polizeiwache gewechselt war, trat er mit seiner Idee, jedem Kind zur Einschulung einen Helm zu spendieren, an Hans-Joachim Genz heran. Als Verantwortlicher des „virtuellen Einfelder Marktplatzes“ ist Genz im Stadtteil so gut vernetzt, dass er schnell Sponsoren fand, und das funktioniert jedes Jahr.

„Es ist pfiffig, die Kosten auf viele Schultern zu verteilen. Auf diese Weise kann sich jeder beteiligen, und es entsteht ein Gemeinschaftsgefühl. Ganz nach dem Motto: Wir in Einfeld“, sagte gestern beispielsweise Ulf Michel, geschäftsführender Gesellschafter von Michel Bau. Er und die anderen Großen halfen den stolzen Erstklässlern bei der ersten Anprobe, denn so ein Helm muss gut sitzen. Das hatten die Abc-Schützen während der kleinen Feierstunde bereits gelernt.

Zur Überraschung der stolzen Eltern und der Lehrer hatte Frank Kickbusch seinen Kollegen Jörg Neumann mitgebracht – und der ausgebildete Puppenspieler hatte Pelle und Opa Kurt im Gepäck. Aufmerksam verfolgten die Erstklässler den lustigen Dialog der beiden Handpuppen. Helm tragen ist cool. Das war nach der Aufführung nicht nur den Kindern klar.

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erstellt am 06.Sep.2014 | 13:06 Uhr

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