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Schulneubau : Einfelder Schüler feierten Richtfest

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

An der Grund- und Gemeinschaftsschule gab es gestern Musik, Geschichten und viel Lob.

Neumünster | Mit einem fröhlichen Richtfest feierten die Schüler der Grund- und Gemeinschaftsschule Einfeld gestern einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur neuen Schule. Um 12 Uhr schwebte pünktlich der Richtkranz über dem neuen Gebäude, das einmal der neue Grundschulteil werden wird.

In seinem launigen Richtspruch wünschte der Inhaber der Zimmerei Brockhaus aus Dinklage (Niedersachsen), Alfred Brockhaus, dem Bau alles Gute, bevor er mit seinen Gesellen in luftiger Höhe einen Schluck auf den Bau trank. Und auch die Schüler hatten sich zur Feier des Tages einiges ausgedacht. Unter Leitung von Musiklehrer Andreas Hevicke sangen die Klassen 4a und 4b das Lied „Wir bauen eine Schule“ mit der Melodie von „Bolle reiste jüngst zu Pfingsten“. Dort gab es Wände aus Kuchen, Brause aus dem Wasserhahn und einen Fernseher auf dem Schulklo. Jan-Erik Hansen (10) aus der 4b trug noch seine selbst geschriebene Geschichte „Die Schildbürger bauen eine Schule“ vor – nur wurde da im Gegensatz zu dem Bau in Einfeld die Tür vergessen. Zu dem lustigen Werk hatte ihn seine Lehrerin Pamela Magnus-Krohn animiert.

„Wir sind super im Zeitplan und im Kostenplan“, sagte Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth, der die Stadt als Bauherrn vertrat, erfreut und lobte das Bauamt und die beteiligten Firmen für ihre gute und zügige Arbeit an dem 11,1 Millionen-Euro-Projekt. Wenn alles weiterhin nach Plan läuft, werden die fast 250 Grundschüler schon nach den Herbstferien in den neuen Räumen unterrichtet werden. Insgesamt ziehen dann elf Klassen um.

Anschließend wird in einem zweiten Bauabschnitt das Gebäude der ehemaligen Grund- und Hauptschule abgerissen und ein neues für die Gemeinschaftsschule gebaut. In dieser Zeit fehlt dann das dort untergebrachte Lehrerzimmer für eine Weile. Es wird dafür ein Provisorium – möglicherweise eine Container-Lösung – geben. Im Frühjahr 2018 bekommen dann die rund 380 Gemeinschaftsschüler und 40 Lehrer ihr neues Refugium.

Schulleiterin Gunhild Cordts freute sich über den Neubau. „Der schlechte bauliche Zustand der alten Gebäude ist nicht mehr tragbar“, sagte sie und erinnerte unter anderem an die Probleme, die in den vergangenen Wintern stets bei Schneefall entstanden. Weil sich das Dach zum Teil immer weiter senkte, galten schon zehn Zentimeter Schnee dort als Gefahr.

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erstellt am 15.Apr.2016 | 08:30 Uhr

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