Neumünster : Einfelder scharren mit den Kufen

Lara Johannson und Noah Jonton stehen vor der Einfelder Eisbahn und hoffen auf viel Kälte.
Lara Johannson und Noah Jonton stehen vor der Einfelder Eisbahn und hoffen auf viel Kälte.

Freitag letzte Überprüfung der Eisdicke: Vielleicht kann ab 11 Uhr schon Schlittschuh gelaufen werden

shz.de von
08. Februar 2018, 18:04 Uhr

Neumünster | Die eisigen Temperaturen, die momentan herrschen, sorgen bei Sven Radestock für ein breites Lächeln. „Für unsere Eisbahn sind das super Voraussetzungen“, sagt der Stadtteilvorsteher von Einfeld.

Im Dezember hatten die Einfelder zusammen mit der Zimmerei Florian Bredfeldt, die die Kosten in Höhe von 1000 Euro übernommen hat, ihre Eisbahn auf der Festwiese des TSE-Vereinsheims aufgebaut. Seit diesem Tag warten sie, denn die Schlittschuhbahn, die zum zweiten Mal aufgebaut wurde, besitzt keine Kühlung. Einzig die Natur soll die Bahn einfrieren. „Dazu brauchen wir mehrere Tage Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes, damit die 600 Quadratmeter große Fläche auch wirklich gefroren ist“, so Radestock. Freitag um 10.30 Uhr prüft „Eismeister“ Detlef Erdloff ein letztes Mal die Dicke des Eises. Sollte er zufrieden sein, wird die Bahn um 11 Uhr freigegeben. Dann können alle wieder zum Schlittschuhlaufen kommen.

„Detlef Erdloff hatte vor Jahren die Idee, so eine Fläche aufzubauen, damit die Menschen Schlittschuh fahren können. Wir sind glücklich, dass es hier klappt“, so Radestock. Auch die Einfelder blicken freudig auf die Eröffnung. „Mein Sohn war letztes Jahr immer mit seinen Freunden da. Es hat ihm sehr gefallen“, sagt Rachida Warthold. Sie selbst bleibt aber lieber abseits des Eises und schaut zu.

Valentina Altergott sieht in der Bahn vor allem eine Bereicherung für die Kinder. „Ich selber gehe da nicht drauf“, sagt sie und lacht.

Das Betreten der Eisfläche kostet keinen Eintritt. Allerdings müssen Schlittschuhe mitgebracht werden. Auch das Tragen von Handschuhen ist verpflichtend. Geöffnet ist die Bahn täglich von 10 bis 17 Uhr.

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