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Frühjahrsputz : Einfeld wurde auf Hochglanz gebracht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Beim Frühjahrsputz zogen 60 Freiwillige mit Eimern durch die Feldmark. Flaschen und Zigarettenpackungen bildeten die größte Ausbeute.

Eine Teppichrolle, Reifen, ein Staubsauger sowie ein Bobbycar zählten zu den merkwürdigen Fundstücken, die 60 kleine und große Einfelder am Freitagabend bei ihrem traditionellen Frühjahrsputz in Feld und Flur rund um ihren Stadtteil aufsammelten.

„Es ist schon erschreckend, was sich alles findet. Aber ich bin total begeistert, dass die Aktion wieder so viele Mitstreiter gefunden hat“, freute sich Stadtteilvorsteher Sven Radestock über die Einsatzbereitschaft. Mit sechs Treckergespannen, die von den Einfelder Landwirten gestellt wurden, starteten die Teilnehmer um 18 Uhr vom Hof Schröder am Looper Weg aus zu ihrem einstündigen Arbeitseinsatz, der sie in mehreren Gruppen rund 25 Kilometer durch die Feldmark führte.

„Besonders häufig lagen natürlich wie immer Flaschen und Zigarettenpackungen an den Wegen. Der typische Müllsünder scheint also durstig und Raucher zu sein“, kommentierte Radestock am Ende süffisant die mehrere Kubikmeter Müll messende Ausbeute.

Erstmals gesammelt wurde auch in der Straße Krimm im neuen Industriegebiet an der A  7. „Hier stehen noch keine Mülleimer, aber es werden welche gebraucht. Denn nach den Hinterlassenschaften zu urteilen, nutzen wohl viele Lkw-Fahrer diese Stelle als Übernachtungsplatz. Ich werde das nächste Woche an die Stadt weitergeben“, erklärte der Beiratsvorsitzende.

Ebenfalls seit Jahren häufig zu finden und besonders widerlich: Hundekotbeutel, leider gefüllt. „Viele Hundehalter scheinen sich also zwar die Mühe zu machen, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner aufzusammeln – schmeißen die Tüten dann aber einfach in die Gegend. In einem Jahr hingen die Beutel sogar in den Bäumen“, sagte Heike Ingwersen. Ebenfalls immer dabei seien – oft ordentlich in blauen Säcken verpackt – Strauchschnitt und Gartenabfälle, die man auch problemlos und kostenfrei auch im TBZ entsorgen könnte.

Nach dem gemeinsamen Sammeln trafen sich die Helfer zu einer deftigen Erbsensuppe am Feuerwehrgerätehaus. „Die spendiert seit Jahren die Volksbank im Kreis Rendsburg, die hier vor Ort eine Filiale hat“, erklärte Sven Radestock.


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