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Immanuel-Kant-Schule : Eine Zeitreise in die Nachkriegszeit

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Kant-Schüler beschäftigten sich im Rahmen einer Aktion der Stiftung Denkmalschutz mit der Nissenhütte im Tierpark.

Neumünster | Heimat, Herkunft, Historie: Seit Februar beschäftigt sich die Geschichts-AG an der Immanuel-Kant-Schule (IKS) im Rahmen des Schulprogramms „denkmal aktiv“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit der Nissenhütte, die im Tierpark steht. Einen ersten Eindruck von „ihrem“ Denkmal verschafften sich die rund 20 Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren dazu am Sonnabendmorgen vor Ort.

Für die Jugendlichen war es eine spannende Zeitreise in die jüngere Geschichte, denn die beengte Atmosphäre und viele der dort zusammengetragenen Gegenstände sind heute aus dem Alltag verschwunden. Zinkbadewanne und Kohleofen, Fleischwolf und Waschtisch zeugen hier vom Leben der vielen Flüchtlinge, die in solchen Hütten nach dem Zweiten Weltkrieg in der Stadt untergebracht waren.

„Ausgehend von der Beschäftigung mit dem Denkmal werden wir in Kooperation mit dem Museum Tuch + Technik eine Ausstellung zum 70. Jahrestag des Kriegsendes erarbeiten. Diese wird dann im Juni im Rathaus gezeigt“, erläuterte der Leiter der Geschichts-AG, Jan Christian Ramm, der die Gruppe gemeinsam mit seiner Kollegin Regina Tietgen begleitete, das Ziel des Projektes. „Die Schüler investieren in dieses freiwillige, jahrgangsübergreifende Angebot viel Energie und Zeit. Das zeugt von wirklichem Interesse“, erklärte er zudem erfreut weiter. Die jungen Historiker sind also Feuer und Flamme. Doch sie hoffen auch auf die Unterstützung von interessierten Zeitzeugen, um die Geschichte der Nissenhütte sozusagen mit Berichten „aus erster Hand“ erzählen zu können. Ansprechpartner ist Jan-Christian Ramm, erreichbar unter Tel- 26 53 20 (Sekretariat der Schule).

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