Tiefbauarbeiten vor Museum : Eine Stahlwand für die Schleusau

Die künstliche Wand im Boden ist Voraussetzung für die Erdarbeiten vor dem Museum.
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Die künstliche Wand im Boden ist Voraussetzung für die Erdarbeiten vor dem Museum.

Tiefbauer haben 40 tonnenschwere Stahlträger vor dem Museum am Schleusberg versenkt.

shz.de von
26. September 2014, 06:00 Uhr

Neumünster | Der erste Schritt zur Öffnung der Schleusau vor dem Museum Tuch + Technik ist getan: Tiefbauer versenkten gestern 40 tonnenschwere Stahlträger bis zu acht Meter tief in den aufgewühlten Vorplatz vor dem Museum am Schleusberg. Die Stahlwand soll in den nächsten Tagen mit weiteren Spundwänden verstärkt werden. Die künstliche Wand im Boden ist Voraussetzung für die Erdarbeiten vor dem Museum. Sie soll verhindern, dass Erdreich nachrutscht, wenn die Bagger die neue Uferböschung formen. Nach jahrzehntelanger Verbannung in einen unterirdischen Betonschacht soll die Schleusau im Bereich des Museums auf etwa 30 Metern wieder ans Tageslicht geholt, die Grünfläche vor dem Museum neu gestaltet werden (der Courier berichtete).

Im Zuge des Umbaus dürfte dann auch die historische Steinbogenbrücke (Zufahrt zur Stadthallen-Tiefgarage) ihren eigentlichen Brückencharakter zurückerhalten. Die über 600 000 Euro teure Umgestaltung wird sich voraussichtlich bis in das nächste Jahr hinziehen.

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