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"Eine solche Leistung ist nicht zu erklären"

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erstellt am 02.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Neumünster | Er müsse schnell in die Kabine und das Feuer löschen, verabschiedete sich Finn Thomas vom Aufwärmprogramm und sprintete in die Umkleide des VfR Neumünster. "Denn meine Kameraden sind heiß", rief er der umstehenden Schar mit einem Lächeln zu. Doch der gestern erneut als Kapitän auf dem Platz agierende 25-Jährige hatte seinen Job als Brandmeister wohl zu gut erledigt. Denn auf dem Platz war von lodernden Flammen in den Reihen des VfR nichts zu sehen. Thomas stand nach dem Abpfiff Rede und Antwort.

Ihr Team wirkte über weite Strecken apathisch. Was war los?

Thomas: Ich bin völlig ratlos, eine solche Leistung ist nicht zu erklären. Wir haben jedenfalls die Zweikämpfe überhaupt nicht angenommen.

Wie haben Sie die Gegentore erlebt?

Wir haben Geschenke verteilt - nicht zum ersten Mal in dieser Saison.

Sie trugen erneut die Spielführerbinde, obwohl Henrik Giese wieder dabei war. Warum?

Keine Ahnung. Aber der Job hat mir einige unangenehme Momente beschert.

Und zwar?

Jedes Mal, wenn ich den Kontakt zum Schiedsrichter gesucht habe, wurde ich auf arrogante Art und Weise zurückgewiesen. Der wollte partout nicht mit mir reden. Das war vor knapp zwei Wochen in Cloppenburg schon genauso. Da hatte er (André Wenzel aus Gnarrenburg, Anm. d. Red.) uns ja auch gepfiffen. Allerdings lag es nicht am Schiedsrichter, dass wir gegen Meppen verloren haben. Doch Glück scheint uns dieser Unparteiische nicht zu bringen, wir haben unter ihm zwei Mal 1:3 verloren.

Nun geht es zum nächsten "Sechs-Punkte-Spiel" nach Wilhelmshaven. Wie lautet nach einer Leistung wie der gegen Meppen das Motto?

Ganz einfach: "Weiter gehts."

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