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Boostedt/Großenaspe : Eine Schwerverletzte bei Autounfall – Gaffer behindern Einsatzkräfte

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Eine Frau kommt mit ihrem Wagen von der Fahrbahn ab. Sie wird im Fahrzeug eingeklemmt. Schaulustige machen Fotos.

shz.de von
erstellt am 05.Mai.2017 | 19:31 Uhr

Boostedt/Großenaspe | Am Freitagnachmittag gegen 17.45 Uhr ist es auf der Strecke zwischen Großenaspe und Boostedt (Kreis Segeberg) zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Pkw gekommen. Die Fahrerin wurde dabei in ihrem Auto eingeklemmt und musste mit Schere und Spreitzer von der Berufsfeuerwehr befreit werden.

Alarmiert wurde zunächst die Berufsfeuerwehr Neumünster, da die erste Meldung von einem Unfall in der Neumünsterstraße berichtete. Als sich herausstellte, dass der Unfall jedoch im Kreis Segeberg passiert war, wurde die Freiwillige Feuerwehren Großenaspe und Boostedt zusätzlich alarmiert, der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Neumünster war da bereits an der Einsatzstelle.

Laut Zeugenaussagen war die Frau außerorts mit zirka 60km/h unterwgs, als sie aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum fuhr. Da die Verunfallte eine ehemalige Kameradin der freiwilligen Feuerwehr Großenaspe ist, fuhr die Kräfte nicht zur Einsatzstelle. Die freiwillige Feuerwehr Boostedt war mit 14 Kameraden vor Ort. Außerdem rückte ein Rettungswagen und ein Notarzt, der mit dem Hubschrauber eingeflogen wurde, zum Unfallort aus. Nach der Erstversorgung wurde die Schwerverletzte mit dem Rettungswagen ins Friedrich-Ebert-Krankenhaus nach Neumünster gebracht. 

Die Straße wurde von den Einsatzkräften komplett gesperrt. Manche Autofahrer ignorierten die Sperrung der Polizei und fuhren über den Fahrradweg an der Unfallstelle vorbei. Sie behinderten dabei massiv die Einsatzkräfte und machten auch Fotos mit ihren Handys.

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