Helene-Lange-Schule : Eine Reise in die Vergangenheit

Nach 50 Jahren trafen die ehemaligen Helene-Lange-Schülerinnen auch ihre Klassenlehrerin Eleonore Wendt (5. von rechts) wieder.
Nach 50 Jahren trafen die ehemaligen Helene-Lange-Schülerinnen auch ihre Klassenlehrerin Eleonore Wendt (5. von rechts) wieder.

15 ehemalige Schülerinnen der Helene-Lange-Schule betraten 50 Jahre nach ihrem Abschluss wieder ihre alte Schule.

shz.de von
14. April 2014, 09:00 Uhr

Neumünster | „Das war ein Skandal damals“, erinnerten sich alle 15 ehemaligen Schülerinnen der Helene-Lange-Schule, als sie 50 Jahre nach ihrem Abschluss beim Klassentreffen wieder ihre alte Schule betraten. Als Nonnen hatten sie sich damals zum Abschluss verkleidet – und damit ihre Schule indirekt als Kloster kritisiert.

„Als die Wilhelm Tanck-Schüler am Schulhof vorbeigegangen sind, mussten wir vom Zaun weggehen“, erinnerte sich Anne Müller.

Dass die ehemalige Klassenlehrerin Eleonore Wendt am Freitag anwesend war und dann auch noch selber die Schule seit dem Abschluss der Klasse 1964 das erste Mal wieder betreten hat, machte das Treffen ganz besonders. „Ich habe nicht alle wiedererkannt, aber ich erinnere mich doch sehr gut an die Klasse, weil es meine erste war“, berichtete Wendt, die die Klasse vom achten bis zum zehnten Jahrgang leitete, ehe sie 1964 nach Kappeln wechselte.

Aus Ludwigshafen, Düsseldorf und Mecklenburg kamen jetzt die ehemaligen Schülerinnen, die es am weitesten von Neumünster weggelockt hatte. Zusammen die Schule zu besichtigen und im alten Klassenraum Platz zu nehmen, war sicherlich eine Reise in die Vergangenheit. Aber ganz aus den Augen verloren hatte die Truppe sich nicht, gibt es doch alle fünf Jahre ein Treffen.

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