Warder : Eine neue Heimat für Vierbeiner

Tierpflegerin Nora Peiker füttert ein Kaninchen im neuen Gehege in der Arche Warder.
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Tierpflegerin Nora Peiker füttert ein Kaninchen im neuen Gehege in der Arche Warder.

Die Girgentana–Ziegen, die Juan-Fernandez-Ziegen und die Thüringerwald-Ziegen haben ein neues Domizil in der Arche Warder.

shz.de von
09. November 2017, 16:00 Uhr

Warder | Die Girgentana–Ziegen, die Juan-Fernandez-Ziegen und die Thüringerwald-Ziegen haben ein neues Domizil in der Arche Warder. Rund vier Monate hat der Bau des Geheges gedauert. Auch die Kaninchen der Art Meißner Widder haben eine neue Heimat. Und die beiden Areale dürfen sogar von Besuchern betreten werden. „Die neuen Gehege gliedern sich in ein großes Konzept ein“, sagte Tierpark-Leiter Kai Frölich. Dieses habe einerseits den Schutz und die Zucht der Tiere als Ziel.

Aber auch das emotionale Erlebnis der Besucher sei wichtig. Durch die Nähe zu den Tieren werde etwas Prägendes vermittelt – und nachhaltig Bildung geschaffen. Während der Bauphase haben die Bauarbeiter auch Anmerkungen des Tierpflegepersonals beachtet. So wurde beispielsweise bei den Zäunen auf die Höhe geachtet, da die Ziegen sonst einfach in das Kaninchen-Gehege gesprungen wären.

Besonders das Domizil der Mümmelmänner musste so gebaut werden, dass es auch dem Gewicht der Besucher standhält, ohne dass die unterirdischen Gänge nachgeben, erklärte Frölich. Die Entwässerung sei ein weiteres Problem gewesen.

Rund 15 000 Euro gaben die Bingo-Umweltlotterie sowie 20 000 Euro die Stiftung Greenpeace für den Bau der neuen Gehege dazu.

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