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Museumsnacht : Eine kulturelle Reise durch die Stadt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Am 24. Mai findet die siebte Neumünsteraner Museumsnacht statt. 15 verschiedene Stationen laden zum Verweilen ein.

Neumünster | Liebhaber von Kunst und Kultur kommen am Sonnabend, 24. Mai, voll auf ihre Kosten. Bereits zum siebten Mal lädt die Stadt zur Neumünsteraner Museumsnacht ein. Gestern präsentierten die Organisatoren der Veranstaltung das offizielle Programm, das auch in diesem Jahr von seiner Vielfältigkeit lebt.

15 verschiedene Stationen laden zum Sehen, Hören und Verweilen ein. Mit dem Kontraste und Dekorat sind zwei neue Mitstreiter an Bord. „Die Plakate für die Museumsnacht werden immer länger, weil die Aktion immer weiter wächst“, sagte Karin Ruhmöller, stellvertretende Leiterin des Museums Tuch + Technik.

Eine zentrale Auftaktveranstaltung wird es auch in diesem Jahr nicht geben. Um 18 Uhr fällt an allen beteiligten Stationen der Startschuss. Bis Mitternacht haben Besucher die Gelegenheit, durch die Ausstellungen zu flanieren und an speziellen Führungen teilzunehmen – vom Kleinflecken bis zum Brachenfelder Gehölz über den Haart bis zum Wasserturm.

Der Eintritt beträgt einmalig fünf Euro und gilt für alle 15 Stationen der Museumsnacht. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist die Veranstaltung kostenlos. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird auch diesmal ein kostenloser Shuttle-Service angeboten.

Die Veranstaltungen im Überblick:

> Museum Tuch + Technik: Präsentiert wird die Ausstellung „European Art Quilts VII“. Um 18.30 Uhr zeigen Jugendliche mit der Modenschau „My Style“ ihre Mode-Ideen. Musik gibt es ab 19.30 Uhr von der Musikschule, die mit allen Ensembles vor Ort sein wird. Auch der Spinnkreis Tungendorf nimmt an der Veranstaltung am Kleinflecken 1 teil.

> Atelier Stelling: Besucher können in der ehemaligen Druckerei Proppe am Kleinflecken 31 a mit der Künstlerin Pee Stelling das intuitive Malen ausprobieren und sich über das Atelier informieren.

> Sankt-Johannis-Loge: Im Kontorhaus in der ehemaligen Lederfabrik Sager, Carlstraße 63, zeigt die Ateliergemeinschaft *kunstban.de* die Ausstellung „Wohin der Weg uns führt“.

> Wasserturm: Präsentiert werden Skulpturen des Künstlers Wilhelm Bühse und der Illustratorin Ann Cathrin Raab, begleitet von Texten, die von Heino Bubach-Bernhardt gelesen werden.

> Gerisch-Stiftung: Gezeigt wird die Ausstellung „Cannonball Paradise“ von Yinka Shonibare. Ab 20 Uhr findet in der Brachenfelder Straße 69 eine Führung mit dem künstlerischen Leiter Dr. Martin Henatsch statt. Ab 18 Uhr gibt es Verpflegung.

> Art & Vielfalt: 13 Künstler präsentieren im Caspar-von-Saldern-Haus am Haart 32 eine Ausstellung zum Thema „Lustig, unbeschwert und etwas faltig“ mit Objekten, Skulpturen und Malerei. Zusätzlich wird Live-Musik geboten.

> Kontraste: Mitglieder der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer präsentieren am Haart 10 ihre persönliche Definition des Themas Kontraste. Ab 18 Uhr gibt es Musik von den Saitenwanderern.

> Dekorat – Kontor und Grafik: Die Künstlerin Ann Cathrin Raab zeigt in der Holstenstraße 2 neue Arbeiten, Bücher und aktuelle Projekte.

> Weltladen Neumünster: Schüler des Kunstprofils der Holstenschule experimentieren zum Thema „Figürliches Zeichnen“ und präsentieren ihre Arbeiten in der Holstenstraße 3.

> Galerie Dekorat: Künstlerin Christa Landig zeigt in der Holstenstraße 7 ihre Bilder. Thomas Hildebrandt ist mit der Kochschule präsent.

> Werkraum Fotografie: Vier Gruppenmitglieder haben sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema „Mitmenschen“ genähert und zeigen ihre Fotografien in der Holstenstraße 20.

> Atelier Christian Friedrich: Der Künstler zeigt neue abstrakte Werke in der Holstenstraße 22.

> Galerie und Atelier Peter Schultz: Unter dem Motto „Colour-Trip“ werden am Fürsthof 4
Werke aus dem Jahr 2013 in Spachteltechnik zu sehen sein. Besucher dürfen mitmachen.

> Künstlerhaus Stadttöpferei: Internationale Künstler, die hier im Wechsel leben und arbeiten, treffen am Fürsthof 8 auf Melinda Zsiri Dempsey aus Irland, den Argentinier Pablo Ponce und die Dauerausstellung Keramik-Künstler-Haus.

> Bürgergalerie: Die in Paris lebende Farah Willem präsentiert in der Esplanade 20 ihre Ausstellung „Der Grad der Unsicherheit“.

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erstellt am 08.Mai.2014 | 07:00 Uhr

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