Seniorenmagazin Neumünster : Eine Klapperschlange als Mittagessen

Die Schlange konnte man sich aussuchen, dann wurde sie geschlachtet.
Die Schlange konnte man sich aussuchen, dann wurde sie geschlachtet.

Reisebericht aus dem Südwesten der USA und dem Norden Mexikos.

shz.de von
30. August 2018, 17:00 Uhr

Neumünster | Der Südwesten der USA und der Norden Mexikos sind das Verbreitungsgebiet der Klapperschlangen. In der freien Natur sind sie aber nur selten anzutreffen. Und dann heißt es: „So schnell, wie Du in die eine Richtung wegrennst, bewegt sich das Reptil in die entgegengesetzte.“

Bei einer Schlangenausstellung waren um die 30 ziemlich großen Tiere in einem hölzernen Kasten untergebracht. Das Gestell hatte etwa die Maße 8 mal 4 Meter und war zirka 80 Zentimeter hoch.

In dem Kasten standen zwei junge Männer im Cowboy-Outfit. Interessierte Besucher konnten sich eine Schlange aussuchen. Die wurde dann in einem Nebenraum geschlachtet und gehäutet.

Man konnte auch ein bereits zubereitetes Stück Schlange kaufen. Mein Magen weigerte sich jedoch beim Gedanken an die Viecher im Kasten, eine Geschmacksprobe zu wagen. Mir wurde aber gesagt, Klapperschlange soll etwa so wie Aal schmecken.


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