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Vorlesewettbewerb : Eine ganze Klasse unterstützte ihren Kandidaten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Landesmeister im Vorlesewettbewerb trat in Berlin beim Bundesentscheid an. Für den 1. Platz hat es nicht gereicht, dennoch sammelte Laurenz Kulig wertvolle Erfahrungen.

shz.de von
erstellt am 19.Jun.2015 | 08:15 Uhr

Neumünster | „Ein tolles Erlebnis!“, fasste Laurenz Kulig seinen dreitägigen Ausflug nach Berlin zusammen. Als Landessieger beim Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels hatte der Klaus-Groth-Schüler sein Bundesland Schleswig-Holstein am Mittwoch beim Bundesentscheid in der Hauptstadt vertreten.

Bereits am Montag war er auf Einladung des Börsenvereins nach Berlin gereist, vorgestern kamen seine Klassenkameraden mit einem gecharterten Bus hinterher, um Laurenz beim Bundesentscheid zu unterstützen (der Courier berichtete).

Seine Erfolgsserie als Schul-, Stadt-, Bezirks- und schließlich Landesmeister im Vorlesewettbewerb konnte der Sechstklässler in Berlin zwar nicht fortsetzen, dafür kann er jetzt auf jede Menge neuer Erfahrungen und Eindrücke zurückblicken. „Ich hätte nicht gedacht, dass man so viel Technik und Kameras braucht, um eine Fernsehsendung aufzuzeichnen“, beschrieb der Schüler sein Erstaunen über den Rahmen, in dem der Wettbewerb stattfand.

Ein Studio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) diente den 16 Landessiegern und den Besuchern – unter ihnen Laurenz’ Klassenkameraden, sein Schulleiter, seine Klassenlehrerin und seine Eltern – nicht ohne Grund als „Vorlesesaal“: Im Oktober wird der Bundesentscheid zuerst im rbb und dann auf dem Kinderkanal übertragen. Und spätestens dann wird den Klaus-Groth-Schülern sicherlich noch einmal ganz deutlich, welch außergewöhnliche Leistung ihr Klassenkamerad vollbracht hat. Mit dem Einzug ins Finale gehört Laurenz zu den 16 besten der insgesamt 575  000 Vorleser aus 7200 Schulen, die in diesem Jahr am Wettbewerb teilgenommen haben.

Gestern schienen die Sechsklässler noch zu erschöpft von der Reise, um den Erfolg ausgiebig feiern zu können. Welchen Platz Laurenz Kulig am Ende belegte, blieb unklar, da die Jury nur den ersten Sieger auszeichnete.


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