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Gigantische Technik : Einblick ins Riesen-Milchwerk

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

70 geladene Gäste besuchten das Milchtrocknungswerk am Donaubogen.

von
erstellt am 10.Sep.2014 | 08:00 Uhr

Neumünster | Schon von Weitem ist der 50 Meter hohe Turm des neuen Milchtrocknungswerks (MTW) am Donaubogen gut zu sehen. Doch hinter die Kulissen darf aus hygienischen Gründen kaum jemand blicken. Gestern machten die Betreiber jedoch eine Ausnahme: 70 geladenen Gäste aus regionaler und überregionaler Politik und Wirtschaft, vom Bauernverband sowie aus Industrie und Handel waren gekommen, um sich Europas größte Anlage dieser Art einmal erklären zu lassen.

„Wir wollen allen, die am Bau irgendwie beteiligt waren, unseren Dank aussprechen und ihnen Fakten liefern“, erklärte Henning Rohwer, Vorstandsvorsitzender der Meierei in Wasbek und Sprecher des MTW. Neben dem Wasbeker Unternehmen sind Uelzena aus Uelzen (Niedersachsen) sowie die Genossenschaften in Barmstedt und Schmalfeld-Hasenmoor Hauptbetreiber des Werkes, das erst im Frühjahr in Betrieb genommen wurde und sich derzeit noch in der Anlaufphase befindet. Anfang 2015 soll alles komplett laufen. Jährlich sollen dann rund 600 Millionen Kilogramm Milch aus der Region zu Milchpulver verarbeitet werden.

Immer wieder mussten die Gäste gestern während des Rundgangs Hygiene-Schleusen passieren, Schutzkleidung anlegen, Hände waschen oder ihre Schuhe desinfizieren. Bei dröhnenden Maschinen und zum Teil bis zu 38 Grad Wärme erläuterte Klaus Rowedder, Geschäftsführer aus Schmalfeld-Hasenmoor, die Arbeitsschritte von der Milch bis zum Trockenpulver sowie die Kontrolle im Labor. Gigantisch war nicht nur der hoch technisierte Turm. Allein die sogenannte Abtankhalle, in der vier Tankzüge gleichzeitig Milch abliefern können, machte Eindruck.

 

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