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Holsteinischer Courier

21. August 2017 | 10:45 Uhr

Ein wunderbares Alter auf der Bühne

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Am Freitag ist wieder Premiere bei der Niederdeutschen Bühne / Rudolf Plent inszeniert eine Komödie von Curth Flatow

Die Niederdeutsche Bühne (NBN) lädt zum fünften und vorletzten eigenen Stück in ihrer 93. Spielzeit ein. Am kommenden Freitag, 11. März, feiert „Een wunnerboret Öller“ (Ein wunderbares Alter) seine Premiere. Los geht es um 20 Uhr auf der NBN-Studiobühne an der Klosterstraße 12.

Rudolf Plent führt die Regie bei dieser „fast schwarzen Komödie“ von Curth Flatow in der niederdeutschen Fassung von Gerd Meier. Auch für das Bühnenbild ist Plent verantwortlich. Auf der Bühne stehen mit NBN-Chef Dieter Milkereit, Heike Ingwersen und Erika Wittig mehrere „alte Hasen“. Zur Besetzung gehören außerdem Nele Larsen, Birger Roß, Gerhard Meerkötter, Britta Holdorf, Andreas Menke und Monika Kiehn.

Der 80-jährige Georg Neumann, der sich mit täglichen Rundgängen fit hält und sich selbst versorgt (Bestellungen beim „Rollenden Mittagstisch“), soll aus dem Haus, in dem er seit 40 Jahren lebt, hinausgeworfen werden: Der neue Besitzer will das Haus abreißen lassen. Dabei handelt es sich ausgerechnet um die Firma, die das Medikament „Lebelang“ herstellt, auf das Georg Neumann bis jetzt geschworen hat.

Er weiß nicht mehr ein noch aus und sucht die Tablette, die er für alle Fälle aufbewahrt hat. Zuvor hinterlässt er noch eine Nachricht für den Journalisten, der sich für sein Schicksal interessiert hatte.

Die Architektur-Studentin Christa, die er per Annonce als Unterstützung für den Haushalt gefunden hat, weiß um die Bedeutung des kunsthistorisch interessanten Hauses und findet Mittel und Wege, mit Hilfe ihres Professors den Abriss zu verhindern. Außer der erbsüchtigen Enkelin gibt es aber noch eine weitere Bedrohung: Gitta Eckstein, ein ehemaliges Mannequin, mit dem er irgendwann eine Liaison hatte, besucht Georg Neumann, nachdem sie in der Zeitung über ihn gelesen hat. Georg, von neuen Zukunftsperspektiven begeistert, wird aber enttäuscht.

Weitere Aufführungen gibt es am 12. März (15 Uhr), 14. bis 16. und 19. März (je 20 Uhr) sowie am 20. März um 16 Uhr jeweils auf der NBN-Studiobühne, außerdem am 17. und 18. März um 20 Uhr im Theater in der Stadthalle. Eintrittskarten gibt es für 11 bis 13 Euro (Schüler und Studenten 5 Euro) bei Auch & Kneidl sowie an der Abendkasse.

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erstellt am 11.Mär.2016 | 10:59 Uhr

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