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Holsteinischer Courier

18. Dezember 2017 | 18:04 Uhr

Gerisch-Stiftung : Ein vielversprechendes Debüt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das Thema ist hochaktuell – handelt es doch vom Dilemma des Schönheitswahns und den Tragödien hinter der Oberfläche.

shz.de von
erstellt am 03.Nov.2014 | 11:00 Uhr

Neumünster | Es ist ihre erste eigenverantwortlich geplante Ausstellung, und bereits jetzt kann die junge Kuratorin Kristin Danger mehr als stolz auf ihre Arbeit sein: Das von ihr gewählte Thema ist hochaktuell – handelt es doch vom Dilemma des Schönheitswahns und den Tragödien hinter der Oberfläche (der Courier berichtete). Ihre Werkauswahl zeugt von großem Sachverstand und Mut, Dangers Einführung war bestens vorbereitet und selbst das Rahmenprogramm stimmte: Für die Besucher bereit gestellte Piccolos trugen die Aufschrift: „Glitter & Gold“.

Dass ihre Ausstellung bereits am Eröffnungstag 500 Besucher in die Räume der Gerisch-Stiftung lockte, kann sich Kristin Danger stolz auf die Fahnen schreiben. Manche Menschen waren gestern in die Villa Wachholtz gekommen, weil sie „keine Ausstellung der Gerisch-Stiftung verpassen“, andere hatten in der Zeitung davon gelesen und fanden das Thema interessant, und wieder andere hatte das ungewöhnliche Plakat inspiriert. Eines aber verband alle Besucher: Die uneingeschränkte Begeisterung. Sophie Molitoris war das erste Mal in der Villa Wachholtz. „Ich muss meiner Freundin richtig dankbar sein, dass sie mich überredet hat, heute nach Neumünster zu fahren“, meinte die Hamburger Künstlerin. „Ich bin total begeistert, dass eine Stiftung sich aufmacht, um so großartige Künstler zu einem so wichtigen Thema zu präsentieren. Chapeau!“

Ähnlich erging es Doris Wessels aus Kiel. Auch die Professorin für Wirtschaftsinformatik besuchte die Gerisch-Stiftung zum ersten Mal. „Das Ambiente, die Ausstellung und dann noch das Wetter – fast zu schön, um wahr zu sein“, so ihre Meinung. Kay Behrens kennt das Haus. Seine Augen waren auf das „Vesperbrett“ des Künstlers Stefan Strumbel gerichtet. „Ist das nicht großartig?“, fragte der Hamburger. „Kristins Auswahl ist wirklich hervorragend“, urteilte der Freund der Kuratorin.

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